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Offene Kinder- und Jugendarbeit in Bönningstedt und Hasloh

Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind stark zu machen

Tinka Niehusen, Leiterin der Jugendzentren in Bönningstedt und Hasloh, stellte während der letzten Sitzung des Hasloher Sozialausschusses voller Begeisterung für ihre Arbeit das neue Konzept des Hasloher Jugendraums JuRa vor.

Im Rahmen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit ist sie Mädchen und Jungs eine vertrauensvolle Ansprechpartnerin und bietet ihnen den Rahmen für sinnvolle Beschäftigungen in ihrer Freizeit. Wichtige Prinzipien dabei sind: Freiwilligkeit, Persönlichkeitsentfaltung, Vertraulichkeit und Kontinuität.

Tinka Niehusen bietet 15 Stunden in Hasloh und 15 in Bönningstedt an. Sie dankte dem Sozialausschuss für seine Unterstützung und berichtete: „Wir holen die Kinder da ab, wo sie sind.“ Heute sind oft beide Elternteile stark beruflich eingebunden und die Kinder nutzen das Angebot regelmäßig. Im Rahmen der Jugendarbeit werden außerdem Potenziale bei den Kindern freigesetzt und durch Regeln, Respekt und Vertrauen habe sie eine sichere Basis, ihren Lebensweg sinnvoll zu gestalten.

Mit der Gemeinschaftsschule Rugenbergen gibt es bereits eine enge Zusammenarbeit, der Kontakt zur Grundschule in Hasloh soll verstärkt werden. „Ein afrikanisches Sprichwort sagt, es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind stark zu machen“ erklärte Tinka Niehusen. „In unserem Fall zwei Dörfer.“ aw

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