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Jugend und Politik in Bönningstedt, Ellerbek und Hasloh

Wie sieht es aus mit der Kommunikation zwischen Jugend und Politik?

Politik ist das Fundament einer zivilisierten Gesellschaft. Viele Menschen setzen sich mit Politik auseinander. Viele leider nicht. Allein die Tatsache, dass Politik uns alle betrifft, sollte Anreiz genug sein, sich mit ihr zu befassen. Wenigstens ein paar Grundlagen sollte jeder – auch Jugendliche – beherrschen. Aber wie sieht es aus mit dem politischen Interesse?

In Hasloh, Bönningstedt und Ellerbek fällt die politische Beteiligung der Jugend eher unzureichend aus. Woran das liegen könnte, habe ich auf dem Neujahrsempfang 2017 des Dorf-Geflüster ein paar politisch engagierte Menschen gefragt.

Ilka Schmidt (CDU) möchte das Interesse junger Menschen an politischer Arbeit fördern

Ilka Schmidt, ehrenamtliches CDU-Mitglied aus Hasloh und dort Vorsitzende des Umweltausschusses,  ist der Meinung, dass das politische Interesse bereits in jungen Jahren gefördert werden müsse. Das Umfeld und die Erziehung der Jugend seien ausschlaggebend für eine spätere Beteiligung in politischen Angelegenheiten.

Zum aktuell festzustellenden mangelnden Interesse der Jugend an politischer Arbeit komme – so Ilka Schmidt – meist noch Zeitmangel der Jugendlichen hinzu. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, denn neben der Schule und den Freizeitaktivitäten auch noch ein Ehrenamt in der Politik auszuüben ist gar nicht mal so leicht, weil schon die schulischen Anforderungen einen Großteil der verfügbaren Zeit beanspruchen.

Bürgermeister Peter Liske sieht in der Kommunikation zwischen Politikern und Jugendlichen Schwierigkeiten. Für ihn wäre es wünschenswert, wenn der Austausch zwischen beiden Seiten intensiviert werden könnte und ein kontinuierlicher Kommunikationsfluss entstehen würde.

Selbige Problematik sieht auch Bürgermeister Günther Hildebrand. Er hofft, das sich Jugendliche in Zukunft noch mehr für die Gemeinschaft einsetzen. Von der Jugend könnten viele Anregungen kommen, sie hätten gute Ideen, meint Hildebrand.

Ich finde, dass sind gute Ansätze für neue Aktivitäten. Dementsprechend habe ich den Vorsatz und werde auch daran arbeiten, 2017 mehr Austausch zwischen Jugendlichen und Politikern herzustellen. Vielleicht entstehen dadurch einige neue Ideen, die das Leben in unserer Region für alle Einwohner noch angenehmer gestalten können.

Ronja Franzen (16)

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