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Kein Kunstrasen für SV Rugenbergen?

Maulwürfe sind nicht nur der Erzfeind  aller Hobbygärtner, auch bei Fußballspielern sind sie nicht beliebt. Können diese geschützten Tiere doch quasi über Nacht aus einer gepflegten Rasensportanlage einen nahezu unbespielbaren Knüppelacker machen. Auch aus diesem Grund wünscht sich der SV Rugenbergen seit längerem einen Maulwurf-resistenten Kunstrasenplatz. Die Gemeinde Bönningstedt und der SVR haben dazu einen Erbbaupachtvertrag entworfen, nach dem die Gemeinde u.a. wesentlich zur Finanzierung des Kunstrasens beiträgt, der SRV dafür die laufenden Kosten für das Werner-Bornholdt-Sportzentrum übernimmt.

 Foto: SV RugenbergenAllerdings kann der Verein die Kosten nur aufbringen, wenn er eine verlässliche Unterstützung von der Gemeinde in Höhe von ca. 100 TEUR pro Jahr erhält.   Aus Sicht der Kommunalaufsicht wäre eine langfristige Zusage der Gemeinde zur Zahlung der Unterstützung wie eine Kreditverpflichtung zu werten. Da die Gemeinde jedoch  bereits hoch verschuldet ist, stimmt die Kommunalaufsicht einer solchen Verpflichtung nicht zu. Jetzt ist guter Rat teuer, wie auf der Sitzung des Finanzausschusses durch den Ausschussvorsitzenden Niels Hansen (BWG) deutlich gemacht wurde. Eine Lösung, wie der SVR zu seinem Kunstrasen kommt,  ist derzeit nicht in Sicht.   tb

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