
Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD) und Ehefrau Verena (ganz rechts im Bild) wünschten ihren Gemeindemitgliedern ein schönes Pfingstfest.
Mit dem Jagdhornsignal „Sammeln der Jäger“ stoppte der Regen und die Hasloher strömten in ihren Pfingstwald zum traditionellen Open-Air Pfingstkonzert
Der Tradition folgend startete der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Hasloh bereits in aller Frühe um 6 Uhr seine Pfingstsonntags-Route, in diesem Jahr allerdings bei strömendem Regen. Musikalischer Leiter des Musikzugs Matthias Jerschnek und zehn seiner Musiker ließen sich davon jedoch nicht beirren. Zwischendurch wurde lediglich mal eine Posaune umgedreht, so dass das darin gesammelte Wasser wieder abfließen konnte. Ansonsten spielten die Musiker zwei Stunden lang ihr abwechslungsreiches Programm vom Marsch bis zur Moderne im Anhänger des Treckers Deutz D40 aus dem Baujahr 1960 von Peter Thomsen. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von sieben Stundenkilometern fuhren sie durch die Bahnhofstraße, den Garstedter Weg entlang, durch den Peter-Lunding-Weg, in den Alten Kirchweg, weiter durch Achtern Felln in die Dorfstraße, dann durch die Kirschenallee, über die Kieler Straße durch die Alte Landstraße, Pinneberger Straße, wieder die Kieler Straße kreuzend in den Mittelweg, Flashorn und Groote Kamp. Nachdem alle Hasloher wach gespielt worden waren, kehrten die Musiker zurück zur Wache in die Kieler Straße.
Anschließend zogen alle in den Pfingstwald, wo um 10 Uhr das eigentliche Pfingstkonzert unter freiem Himmel beginnen sollte. Zu dem Zeitpunkt hatten sich allerdings noch nicht allzu viele Hasloher eingefunden, weil es immer noch stark regnete. Die Feuerwehr wäre nicht Feuerwehr, wenn sie nicht für solche Eventualitäten gerüstet wäre. Kurzerhand bauten sie für die Besucher ein zusätzliches Zelt als Unterstand auf.
Brigitte Köhnke, musikalische Leiterin des Jagdhornbläsercorps Hohenwestedt entschied das Jagdsignal „Sammeln der Jäger“ zu blasen. „Unsere Jaghörner sind uralte Handys“, schmunzelte Köhnke. „Sie dienen seit jeher zum Signalgeben und zur Verständigung im Wald.“ Außerdem seien die Jagdhörner wetterfest. Der Ruf des Horns zum Sammeln wirkte offensichtlich. Der Regen lies nach und die Hasloher kamen in ihren Pfingstwald wie eh und je.

Brigitte Köhnke, musikalische Leiterin des Jagdhornbläsercorps Hohenwestedt blies zum “Sammeln der Jäger”.
Nach dem Jagdhornbläsercorps gab der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Appen unter der musikalischen Leitung von Isabelle Bürger „Hi, Mister Sousa“, „Indiana“ und „Moskau“ zum Besten.
Rüdiger Blohm, Leiter des Hasloher Männergesangverein von 1913 verteilte vor dem Auftritt Liedtexte an die Besucher, so dass diese kräftig mitsingen konnten bei „Hoch auf dem gelben Wagen“ und anderem deutschen Liedgut.

Rüdiger Blohm singt gemeinsam mit seinem Hasloher Männergesangsverein von 1913 und den Besuchern des Pfingstkonzerts.
Den musikalischen Abschluss bildete dann wieder der beliebte Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Hasloh, der am frühen Morgen schon die Hasloher geweckt hatte. Orchesterleiter Jerschnek kam mit zwei neuen Interpretationen im Gepäck: „Ex‘s & Oh’s“ von Elle King und „Hamburg, meine Perle“ von Lotto King Karl./nt

Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Hasloh unter der Leitung von Matthias Jerschnek trotzte dem Wetter schon früh am Morgen während der musikalischen Rundreise durch Hasloh.
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