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„Aktenzeichen XY…ungelöst“ zeigt Raubüberfall aus Norderstedt

Wer kann Hinweise zu den gesuchten Personen geben?

In der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY…ungelöst“ wird am kommenden Mittwoch, den 26.04. ab 20.15 Uhr, der Raubüberfall auf einen Norderstedter aufgegriffen. Der damals 65-Jährige war am 11.04. 2016 in seinem Haus überfallen worden.
Der Leiter der Kriminalpolizeistelle Norderstedt, Erster Kriminalhauptkommissar Volker Willert, wird in der Live-Sendung zu Gast sein und zusammen mit Moderator Rudi Cerne den Fall vorstellen. Umfangreiche Ermittlungen erbrachten bislang keine Hinweise auf die Täter.
Von der Ausstrahlung des Beitrages erhoffen sich die Ermittler neue Hinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen können. Ermittler der zuständigen Kriminalpolizei stehen am Sendetag unter der Telefonnummer 040-52 80 60 bereit, um eingehenden Hinweisen sofort nachgehen zu können. Die Staatsanwaltschaft Kiel hat 3000 Euro für Hinweise, die zur Überführung der Täter führen, ausgelobt.

Die bereits bekannten Informationen zur vor einem Jahr verübten Tat:

Zwei männliche Personen verschafften sich am 11.04.16 gegen 21.30 Uhr gewaltsam Zutritt zu seinem Haus im Glashütter Damm. Der 65-jährige Bewohner wurde im Schlaf von den Beiden überwältigt. Er wurde mehrmals geschlagen und anschließend gefesselt. Hierbei zog sich der 65-Jähriger schwere Verletzungen am Kopf zu. Die Räuber durchsuchten im Anschluss das Haus nach Stehlgut. Als der Geschädigte sich befreien konnte und um Hilfe schrie, flüchteten sie in unbekannte Richtung. Der 65-Jährige kam mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus. Die Männer waren dunkel gekleidet, maskiert, schlank und etwa 1,80m groß. Ein Täter trug eine Jacke oder Pullover mit weißen Streifen. Die Männer sprachen untereinander in einer fremden, dem Geschädigten unbekannten Sprache. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei blieb erfolglos.
Aufgrund des Zeugenaufrufs und Veröffentlichung der Fahndung in den örtlichen Printmedien meldete sich ein Zeuge bei der Polizei. Aufgrund seiner Aussage zu zwei aus Richtung des Tatortes flüchtenden Männern und Übereinstimmungen in den Täterbeschreibungen halten es die Ermittler für sehr wahrscheinlich, dass es sich bei diesen Männern tatsächlich um die gesuchten Täter handelt. Diese wären demnach nach der Tatausführung zu Fuß in den Kreuzweg und weiter in den Bargweg in Richtung Segeberger Chaussee gerannt. Aufgrund der Aussagen des Zeugen sind Phantombilder der beiden Täter gefertigt worden. Mit Hilfe dieser Bilder fragen die Ermittler nun: Wer kann Hinweise zu den hier gezeigten Personen geben?
Der Kleinere von beiden (Phantombild Täter 1) soll zur Tatzeit eine dunkle (eventuell blaue) Jacke mit weißen Streifen auf den Ärmeln getragen haben. Dieser Mann trug einen schwarzen Rucksack auf dem Rücken. Der Polizei wurde mitgeteilt, dass der Rucksack beim Weglaufen klimperte, als würden sich harte Gegenstände darin befinden. Dieser Mann soll dem anderen in einer Fremdsprache, dem Zeugen nach wahrscheinlich polnisch oder russisch, etwas zugerufen haben. Er soll bei einer Größe von etwa 1,70 Meter bis 1,75 Meter kräftig gebaut sein. Er hat ein rundes Gesicht und kurze Haare. Der größere, etwa 1,80 bis 1,85 Meter große Täter (Phantombild Täter 2) soll dunkles, kurzes Haar haben und zur Tatzeit einen Drei-Tage-Bart getragen haben. Auch er war dunkel gekleidet. aw/ots

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