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Aktuell kein Breitband für Bönningstedt

Förderung derzeit nicht möglich

Bisher sind in Bönningstedt keine flächendeckenden Glasfaserleitungen verlegt. Die Gemeinde hatte einen Bewilligungsbescheid des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur in Höhe von 50.000 Euro zur Förderung des Breitbandausbaus erhalten und einen Teil des Geldes für Beratungsleistungen eingesetzt, die ermitteln sollen, wie die aktuelle Versorgung im Gemeindegebiet aussieht und was möglich ist.

Während der letzten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses erläuterte Christoph Bechtel von der beauftragten Firma Geo DATA aus Kiel nun die Untersuchungsergebnisse und machte der Gemeinde Vorschlägen für das weitere Vorgehen.
Als unterversorgt gilt ein Haushalt mit weniger als 30 Mbit/s. Davon gibt es aber im gesamten Gemeindegebiet nur 11 Fälle. Auch wenn subjektiv betrachtet der Datenstrom nur spärlich fließt, kann das an alten Leitungen von den Verteilerkästen in die Häuser oder im Haus selbst liegen. Ein Bezug von Bundes- oder Landesmitteln zur Ertüchtigung der 11 betroffenen Haushalte ist nicht möglich, weil die Gesamtkosten von rund 950.000 Euro in keinem Verhältnis stehen würden.
Auf EU-Ebene gibt es aber bereits eine Bewegung, die alles unter 100Mbit/s als Unterversorgung einstuft.
Christoph Bechtel schlug der Gemeinde nun vor, dass Geo DATA einen „Masterplan“ für den zukünftigen Glasfaserausbau erstellt. Dieser würde alle Gebäude auf Basis aller Anschlussinhaber beinhalten sowie die Entwicklung einer langfristigen Ausbaustrategie nebst der anfallenden Kosten und Zeiten. Auf dieser Grundlage könnten dann zukünftige Förderprogramme schnell geprüft und unter Umständen realisiert werden.
Die Gemeindevertreter sprachen sich einstimmig dafür aus.

Im Mai nächsten Jahres soll die Präsentation der Ergebnisse stattfinden. aw

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