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Anbau einer Krippengruppe an die Robinson Kita

Präsentation der Pläne des ASB

Im Rahmen der letzten Sitzung des Hasloher Sozialausschusses stellten Alexander Frädrich und Sören Strohbach vom ASB gestern (10. September) die Umbaupläne für die Robinson Kita im Mittelweg 2 vor. Hier soll Raum für eine Krippengruppe mit zehn Plätzen geschaffen werden.

Momentan bietet die Kita 60 Kindern in drei Elementargruppen Platz. Und auch die 16 Kids aus dem Waldkindergarten halten sich bei schlechtem Wetter hier auf.

Der Bedarf an Krippenplätzen ist in der Gemeinde Hasloh vorhanden. Bürgermeister Bernhard Brummund nannte die aktuellen Geburtenzahlen: In diesem Jahr sind bisher 26 kleine Hasloherinnen und Hasloher zur Welt gekommen.

Der Anbau bedeutet allerdings nicht, dass einfach nur ein zusätzlicher Raum geschaffen werden muss, sondern auch die Vergrößerung von Personal- und Nebenräumen gehen damit einher. Unbedingt sollte in diesem Zuge dann auch ein Bewegungsraum eingerichtet werden, der heute Standard in allen Kitas ist. „Er ist extrem wichtig für die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder“, erklärte Alexander Frädrich, Fachreferent Kindertagesstätten beim ASB. Über einen solchen Raum verfügt die Kita bishlang nicht.

Der geplante Anbau würde über Eck an das Bestandsgebäude im Nordwesten Richtung Straße angebaut werden. Den Plänen des ASB zufolge würden hier rund 207 Quadratmeter Nettofläche mit Gruppen- und Schlafraum für die Krippe, einem Personalraum, Garderobe, dem Bewegungsraum sowie Sanitär- und Nebenräumen entstehen. Die geschätzten Kosten dafür liegen bei ca. 600.000 Euro plus Kosten für Mobiliar und Außenbereich. Der Kreis stellt Fördermittel in Höhe von 2.557 Euro pro Krippenplatz, eventuell könnten auch noch Landes- oder Bundesmittel in Anspruch genommen werden.

Auf die Frage, ob der ASB die Bauträgerschaft übernehmen würde, erklärte ASBRegionalgeschäftsführer Sören Strohbach: „Da das Gebäude nicht unser Eigentum ist, können wir uns das nicht vorstellen.“

Die vorliegenden Pläne sollen nun in den Fraktionen beraten werden. Viel abzuknapsen gibt es dort allerdings nicht, da die Planungen gerade mal die Mindestvoraussetzungen erfüllen, um von Kreis genehmigt zu werden.

In der nächsten Sitzung des Sozialausschusses am 23. Oktober soll weiter über das Thema beraten werden. aw

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