Fröhliches Musizieren
Anfang April war es wieder so weit: Eltern, Großeltern, Verwandte und Freunde versammelten sich in der Aula der Gemeinschaftsschule Rugenbergen, um das große Talent der kleinen Teilnehmer beim “Fröhlichen Musizieren” des Bönningstedter Heimatvereins zu bewundern. „Diesmal nehmen 56 Kinder im Alter von vier bis 16 Jahren teil“, sagte Ingrid Martens, die im letzten Jahr die Organisation der Veranstaltung von Sigrid Duvigneau übernommen hatte. „Sie kommen aus Bönningstedt, Hasloh, Ellerbek, Pinneberg und Umgebung.“
Und schon ging es los mit dem bunten Programm aus Volksliedern, Klassik, Oldies, Blues und Jazz. Einzeln oder in Gruppen stellten die Teilnehmer ihr Können unter Beweis. Lena Zantis berührte das Publikum, als sie das Lied „Hallelujah“ von Leonard Cohen sang und dazu Klavier spielte. Das älteste Stück spielte Jonathan Ringle auf der Gitarre. „Les Bouffons“ wurde zur Zeit der Renaissance komponiert. Unterstützt wurde er dabei von Musiklehrer Rüdiger Blohm.
Als der Kinderchor Bönningstedt auf die Bühne kam, wurde es trubelig: Beim Lied „Hab ‘ne Tante in Marokko“ untermalten sie den Text tatkräftig mit körperlichem Einsatz. Es wurde gewunken, gestampft und gehüpft. Und auch das Publikum lachte und erfreute sich an so viel Einsatz von den jungen Talenten. Eine Veranstaltung mit über 30-jähriger Tradition, die immer wieder begeistert. Weil die Kinder den Mut haben, sich auf die Bühne zu stellen, weil sie wirklich etwas können – und weil die jüngsten Teilnehmer einfach zu süß sind… aw
- Der Kinderchor Bönningstedt bringt Leben auf die Bühne
- Organisatorin Ingrid Martens und Musiklehrer Rüdiger Blohm
- Das Publikum war begeistert von den Auftritten der jungen Musiker
Dorfgeflüster Informationen rund um Bönningstedt, Ellerbek, Schnelsen, Hasloh, Quickborn und Rellingen.


