REWE-Vergrößerung im „beschleunigten Verfahren“ geplant
Während der letzten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses bekam Ingenieur Bernd Schürmann das Wort erteilt. Er ist der zuständige Planer für die Erweiterung des REWE-Marktes und berichtete vom aktuellen Stand des Projekts. Nach einigen Änderungen im Baugesetzbuch sei es möglich, die Planungen im „beschleunigten Verfahren“ durchzuführen. Dies sei demzufolge bei Wiedernutzbarmachung von Flächen, bei der Nachverdichtung oder anderen Maßnahmen der Innenentwicklung möglich. Ein solcher Fall läge in Bönningstedt vor und daher könne ein vorhabenbezogener B-Plan im beschleunigten Verfahren aufgestellt werden. Damit geht eine erhebliche Erleichterung bei den Leistungserbringungen einher. Auf ein umfangreiches Umweltgutachten kann beispielsweise (anders als bei geplanten Neubauten auf einer Wiese) verzichtet werden. Dennoch soll auch dieser Aspekt trotzdem berücksichtigt werden. Auch eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden müsste nicht erfolgen. Trotzdem soll zeitnah eine Veranstaltung angesetzt werden, um die Anwohner zu informieren und ihre Anregungen aufzunehmen. Dieser Punkt war auch Michael Görres von der Quickborner Verwaltungsgemeinschaft wichtig. Er betonte außerdem nochmals, dass mit einer Entscheidung für die Erweiterung des REWE-Marktes gleichzeitig ein anderer Standort für einen Vollsortimenter in Bönningstedt ausscheidet oder zumindest nach hinten verschoben werde. aw
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