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Dorf-Geflüster Klönabend im Heinsen’s

Jetzt an später denken!

Das Dorf-Geflüster hatte zum März-Klönabend ins österlich geschmückte Heinsens in Ellerbek eingeladen. Inhaberin Ulrike Carstens ließ den Gästen ein Bärlauchsüppchen servieren und Markus Barckhan, Leiter von Rindchen’s Weinkontor, stellte die Weine vor, die er für den Abend ausgesucht hatte. Einen 2015 Sauvignon Blanc vom Weingut Allée Bleue aus Südafrika und einen 2014 Syrah vom Weingut Yaku in Chile.
An den hübsch gedeckten Tischen fanden Unternehmer, Lokalpolitiker, Vertreter von Vereinen, in der Flüchtlingshilfe engagierte Ehrenamtliche und Freunde der Redaktion zusammen und tauschten sich aus. Wie immer wurden aktuelle Themen diskutiert und viel Neues berichtet.

Referent des Abends: Joachim Schröder

Referent des Abends: Joachim Schröder, Leiter der Provinzial-Versicherungsagentur in Bönningstedt

Referent des Abends war Joachim Schröder, Leiter der Provinzial-Versicherungsagentur in Bönningstedt. Der Versicherungskaufmann und zertifizierte Risk-Manager (ISO 31000) hat eine Weiterbildung zum GenerationenBerater absolviert und ist nun Spezialist auf dem Gebiet. Er informiere über wichtige Vollmachten und Verfügungen. Ein Thema, das alle angeht, denn durch einen Unfall, eine Erkrankung oder altersbedingt kann jeder in die Situation kommen, seinen Willen nicht mehr mitteilen zu können. Und entgegen der weit verbreiteten Annahme sind Partner und Kinder nicht automatisch vertretungsberechtigt.

Vorsorgevollmacht
Joachim Schröder berichtete, dass ein ausreichender Versicherungsschutz oft nicht reicht, wenn der Versicherungsnehmer seinen Willen nicht mehr klar äußern kann. Selbst wenn eine Summe an die Angehörigen ausgezahlt wird, können sie nicht immer frei darüber verfügen. Wenn ein gerichtlich bestimmter Betreuer, der die Interessen des Versicherungsnehmers vertritt, eingeschaltet wird, kann es schwierig werden. Wer eine Vorsorgevollmacht hat, die zum Beispiel den Ehepartner zum Bevollmächtigten in einer Notfallsituation macht, beugt solchen Schwierigkeiten vor.

Patientenverfügung
Die Gäste waren sich einig, dass eine Patientenverfügung wichtig ist. Auf Joachim Schröders Frage, wer eine solche Verfügung verfasst hätte, meldeten sich aber gerade mal rund ein Drittel der Zuhörer.
Bei volljährigen Personen haben auch Familienangehörige nicht automatisch das Recht, im Falle einer Erkrankung oder eines Unfalls von den behandelnden Ärzten über den Gesundheitszustand informiert zu werden. In einer Patientenverfügung können Personen benannt werden, die informiert werden sollen.
Außerdem können zum Beispiel Kriterien für eine mögliche Wiederbelebung oder Zeiträume für lebenserhaltende Maßnahmen festgelegt werden.

Pflege
Auch für die Zeit der Pflege sollten Fragen rund um die Finanzierung schon im Vorwege geklärt werden. Wann werden Kinder unterhaltspflichtig für Ihre Eltern? Welche Regelungen sollten hier getroffen werden, damit es keine unangenehmen Überraschungen gibt? Fragen, die der IHK-zertifizierte GenerationenBerater beantworten kann.

Testament
Und auch das Thema Testament und Nachlass sollte möglichst geklärt sein. Sind Partner nicht verheiratet, aber Kinder aus vorherigen Beziehungen vorhanden, haben diese – im Gegensatz zum Lebenspartner – einen Erbanspruch. Wer den Partner absichern möchte, sollte dies daher im Testament festlegen.

Der spannende Vortrag machte den Gästen deutlich, wie wichtig es ist, sich mit dem Thema zu beschäftigen und den eigenen Willen schriftlich festzuhalten. aw

Wer sich umfassend und individuell zum Thema beraten lassen möchte, kann sich unter der Nummer 040-55 60 500 an Joachim Schröder wenden.

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