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Drei Pröpste auf dem Lastenfahrrad

So kommen die neuen Lutherbibeln zu den Kirchengemeinden

Die drei Pröbste (v.l.) Thomas Drope Karl-Heinrich Melzer und Frie Bräsen fahren rund 80 Altarbibeln im Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein aus

Die drei Pröbste (v.l.) Thomas Drope Karl-Heinrich Melzer und Frie Bräsen
fahren rund 80 Altarbibeln im Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein aus

Am Reformationstag, Montag, dem 31. Oktober, machen sich die drei Pröpste des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein auf den Weg, um die neuen revidierten Lutherbibeln in die Kirchengemeinden zu bringen – für jede Predigtstätte gibt es eine neue Altarbibel.
Propst Dr. Karl-Heinrich Melzer fährt mit 24 Bibeln zu 11 Kirchengemeinden aus der Propstei Niendorf-Norderstedt und zu 4 weiteren im Nordosten der Propstei Pinneberg.So führt ihn sein Weg auch nach Bönningstedt. Pastor Christopher Fock freut sich schon auf die Übergabe der Bibel gegen 14.00 Uhr.

„Das Wort Gottes ist die Grundlage unseres Glaubens. Es ist 32 Jahre her, dass die Lutherbibel neu übersetzt wurde. Die Gelegenheit, diese neue Bibelübersetzung in die Hände der Menschen zu legen, wollen wir uns nicht entgehen lassen – nicht nur symbolisch, sondern ganz direkt!“, so Propst Dr. Karl-Heinrich Melzer.

Die Bibeln sind schwer – jede wiegt 2,7 Kilogramm. Jeder Propst fährt eine Strecke von zwischen 60 und 90 Kilometern. Um die Strecke und das Gewicht zu schaffen, fahren sie mit E-Bikes. Propst Frie Bräsen sagt: „Wir bekommen sehr viele positive Rückmeldungen. Fast alle Kirchengemeinden machen mit und freuen sich, dass wir kommen. Die warten richtig auf die Bibeln – und das beflügelt uns wirklich! Die Aktion macht richtig Spaß! Manche fragen auch, ob sie ein Stück mitfahren können. Wer Lust hat mitzufahren, ist herzlich willkommen!“

An der revidierten Lutherbibel haben rund 70 Theologinnen und Theologen gearbeitet, Übersetzungen geprüft und überarbeitet mit dem Ziel, eine größere sprachliche Genauigkeit herzustellen und gleichzeitig der Sprachkraft Martin Luthers gerecht zu werden. Propst Thomas Drope sagt dazu: „Die deutsche Sprache ist durch Luthers Übersetzungskunst bis heute geprägt. Wenn es heute noch sprichwörtlich heißt, jemand solle ‚sein Licht nicht unter den Scheffel stellen’, dann bedient er sich bei Luther. Wie schön diese Sprache als Sprache des Glaubens ist, bewährt sich bis heute an den tröstenden Worten des 23. Psalms: ‚Der Herr ist mein Hirte…’ In der neuen Bibelübersetzung sind diese Sprachschätze aufgehoben und zum Teil auch poliert worden. Die revidierte Lutherbibel ist das Basisglaubensbuch unserer Kirche und ein Dokument der Schönheit unserer Sprache. Die revidierte Bibelausgabe, die wir an die Gemeinden verteilen, soll darum vielen Menschen Freude und Halt vermitteln.“

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