Zwerghuhnküken im Wintergarten
Sie scharren im Stroh, kuscheln sich aneinander und piepsen ganz aufgeregt, wenn sie Ersatzmama Hilde Widau nicht mehr sehen können: Die beiden Zwerghuhnküken, die in Bönningstedt von ihr per Hand großgezogen werden. „Ihre Mutter ist ganz unerwartet gestorben, als die Kleinen gerade mal einen Tag alt waren“, berichtet Hilde Widau. „Als ich die Kleinen in die Hand nahm, kuschelten sie sich richtig rein und schliefen ein.“ Auch Ehemann Klaus wurde aktiv: Er baute eine sichere Kiste für den Familienzuwachs, installierte eine Wärmelampe darüber und eine Handvoll Schafswolle kam als kuscheliges Nest auch mit rein. „Abends mache ich immer ein Handtuch in der Mikrowelle warm und decke die beiden fest damit zu, das ist dann fast wie unter dem Gefieder einer Glucke“, erklärt Hilde Widau. Zu fressen gibt es Kükengrütze und kleingeschnittenen Salat
Ganze 21 Tage waren die Kleinen im Ei, bevor sie geschlüpft sind. Nun bleiben sie insgesamt rund zwei Monate von den anderen Hühnern getrennt und werden dann langsam wieder mit ihnen sozialisiert. Es warten weitere Spielkameraden sowie vier Hennen und ihr Vater auf sie. Viel Glück! aw
- … wie ein Ei dem anderen!
- Mit 13 Tagen schon sehr neugierig
- Hilde und Klaus Widau sind liebevolle Ersatzeltern
- Gut getarnt im Nest aus Schafwolle
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