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Fleisch ist kein Gemüse

Vortrag des Seniorenbeirats

Rund 20 Besucher hatten sich auf Einladung des Seniorenbeirats Bönningstedt im Alten Amtsgebäude eingefunden, um den Vortrag „Vegetarische / Vegane Ernährung“ von Heike Vogel, Mitarbeiterin der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, zu hören. Dr Eckhard Johannes, 1. Vorsitzender des Seniorenbeirats, begrüßte die Gäste und freute sich über die zahlreichen Gäste „Das Thema ist interessant, da haben wir ja wieder einmal ins Schwarze getroffen.“ Auf die Frage von Heike Vogel, wer sich denn bereits vegetarisch oder vegan ernährte, meldete sich allerdings keiner der Gäste. Ein Kommentar war „Wir kommen vom Land, wir essen Fleisch!“ Ein Interesse am Thema aber bestand offensichtlich. Die Ökotrophologin berichtete, dass der Trend zur fleischlosen Ernährung schon seit einigen Jahren besteht und viele Stars ihn leben, Restaurants und Cafés ihre Speisekarte erweitern und es zum Beispiel in Hamburg auch Supermärkte mit rein vegetarischem Angebot gibt.

2013 waren bereits 3,7 Prozent der Deutschen Vegetarier oder Veganer. Damit hat sich ihre Zahl in sieben Jahren verdoppelt. Außerdem seien Vegetarier im Schnitt weniger übergewichtig und somit auch weniger anfällig für manche Krankheiten. Heike Vogel beantwortete viele Fragen der Besucher und erklärte „Weniger Fleisch essen ist ökologisch sinnvoll.“ Wer sich selbst informieren möchte, besucht die Seite www.vzsh.de im Internet. aw

Ein Kommentar

  1. Resy de Ruijsscher

    Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig. Das Propagieren eines vegetarischen oder gar veganen Lebensstil als die bessere bzw. gesundere Art zu leben ist unverantwortlich. Vegetarier und Veganer sind oft auch übergewichtig weil sie sich einseitig ernähren und zu viele Kohlenhydrate zu sich nehmen. Fleischlose Ernährung führt bei Kindern zu Mangelerscheinungen und muss begleitet werden von Nährungsergänzungsmittel (Mineralien, Vitamine).

    Der derzeitige Fleischkonsum in der westlichen Welt ist unbestritten zu hoch. Die Antwort darauf kann aber nicht der Vegetarier/Veganerwahn sein. Vielmehr brauchen wir eine nachhaltigere und qualitativ hochwertigere Fleischerzeugung durch bessere Tierhaltung. Weg von der Massentierhaltung hin zur bäuerlichen Landwirtschaft. Das ist gut für die Bäuerinnen und Bauern, für die Verbraucherinnen und Verbraucher und für Tiere und Umwelt.

    Fleisch muss endlich wieder den Stellenwert bekommen den es verdient. Zurück zum Sonntagsbraten!

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