„Das ist ein feierlicher Moment. Wir fassen heute nach langem Vorlauf den Satzungsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungsplans und der Aufstellung des Bebauungsplans für den zweiten Bauabschnitt der neuen Mitte“, sagte Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD) während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter im Schulungsraum der Feuerwehr an der Kieler Straße. Was dann folgte, war ein einstündiger Abstimmungs-Marathon: Sämtliche Stellungnahmen – von Behörden, Unternehmen und Privatpersonen – wurden verlesen und einzeln abgestimmt. „Wir sind auf der sicheren Seite, wenn wir diese Formalien beachten“, erklärte Brummund. Alle Abstimmungsergebnisse ergingen einstimmig. „Ich hoffe nun, dass es schnellstmöglich losgeht und wir die Ausschreibungen starten können“, so Brummund.
Im weiteren Verlauf debattierten die Politiker über geologische Aufschlussbohrungen zur Abschätzung eines Erdfallrisikos. „Wie wir wissen, ist es in Quickborn schon mehrfach passiert, dass plötzlich Absackungen auf Grundstücken auftraten“, erläuterte Brummund. Als Grund dafür würden Salzstöcke vermutet. „Ich bin gebürtiger Hasloher und es ist mir noch kein solcher Fall hier im Dorf bekannt. Zudem ist der Erkenntnisgewinn gering, denn Salzstöcke verlaufen nicht vertikal, sondern eher in Wellen“, sagte Brummund. Ein Restrisiko bleibe immer bestehen. Die Politiker entschieden einstimmig, auf die kostspieligen Bohrungen zu verzichten.
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