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Grundsteinlegung bei strahlendem Sonnenschein

Kirchenbau in Hasloh

Am 24. November hatten die Menschen in Hasloh die Möglichkeit, einen Moment zu erleben, der nur sehr selten vorkommt. Die Grundsteinlegung für den Neubau einer Kirche. Und so waren Vertreter der Kirche, aus der Politik und viele Bürger zum Grundstück am Kronkamp gekommen, um den feierlichen Anlass miteinander zu erleben. „Wir haben die Grundsteinlegung für das neue Kirchengemeindezentrum lange erwünscht und erwartet“, sagte Hartmut Ermes, Vorsitzender des Kirchengemeinderats der Kirchengemeinde Quickborn-Hasloh. Das Kirchengemeindezentrum soll für alle da sein. Für die benachbarten Kindergartenkinder, die Konfirmanden, die Pfadfinderschaft, den Bibelkreis, den Gospelchor und die ebenfalls benachbarten Senioren aus dem betreuten Wohnen, das dort entstehen soll. Zum Ende seiner feierlichen Ansprache sagte er: „Großer Dank an alle, die es uns ermöglicht haben. Ich wünsche uns gutes Gelingen des Baus – mit Gottes Segen.“

Fröhlich wurde die Feier durch die Kinder der benachbarten Kita. Sie hatten vorher Entwürfe der neuen Kirche gemalt und den schönsten ausgewählt. Während der Feier sangen sie das Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“. Pastorin Claudia Weisbarth nahm Bezug darauf und sagte: „Das war ein passendes Lied, denn es geht um einen Stein. Den Grundstein. Einen festen Grund braucht jedes Haus. Und mit unserem Glauben stehen wir auf ganz festem Grund. Hier soll Gott erfahrbar und erlebbar werden. Der Glaube kann Kreise ziehen wie ein Stein, der ins Wasser fällt.“

Claudia Weisbarth füllte dann die Zeitkapsel, die ins Fundament einbetoniert wurde. Der Architektenentwurf, eine aktuelle Tageszeitung, etwas Münzgeld, der Gewinnerentwurf aus dem Kindergarten, ein aktuellen Gemeindebrief, passend zum Lutherjahr eine Lutherfigur von Playmobil und ein Zettel mit einem Segensgebet kamen hinein. Gemeinsam mit Marco Weckbrodt aus dem Kirchengemeinderat ließ sie die Kapsel dann in den frisch angerührten Zement ein. Zum Abschluss der Zeremonie wurde gemeinsam das Vaterunser gebetet. Pastor Florian Niemöller spielte schließlich noch „Lobet den Herrn“ und „Nun danket alle Gott“ auf der Trompete.

Bürgermeister Bernhard Brummund erinnerte sich, dass die ersten Vermessungsarbeiten auf dem Grundstück genau am ersten Tag des Lutherjahrs, dem Reformationstag, stattfanden – wenn das kein gutes Zeichen ist… aw

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