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Heiße Ostertage für die Feuerwehren

Rund 20 Einsätze

Insgesamt arbeitsreich verlief das lange Osterwochenende für die Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Pinneberg. Hauptsächlich waren vermeintliche Feuer der Alarmierungsgrund. Einsätze im Zusammenhang mit Osterfeuern waren im erhöhten Einsatzaufkommen nur sehr vereinzelt vorgekommen.

Ein größeres Feuer hatte die Feuerwehr Rellingen am Samstagabend gelöscht. Der ursprünglich als Kleinfeuer gemeldete Heckenbrand entpuppte sich vor Ort als brennende Baumgruppe. Das Feuer hatte bereits auf eine Nadelbaumfläche übergriffen und drohte sich auf die gesamte Fläche mit einem Ausmaß von circa 150 Quadratmeter auszuweiten. Daher wurde das Stichwort auf “Feuer, größerer Standard” ausgeweitet und Unterstützung von der Feuerwehr Halstenbek angefordert. So waren insgesamt rund 40 Einsatzkräfte mit fünf handgeführten Strahlrohren mehr als zwei Stunden im Einsatz.

Angebranntes Essen war für zwei der vier Einsätze der Feuerwehr Pinneberg am Osterwochenende Auslöser. Während am Sonntagvormittag eine Rauchentwicklung gemeldet war, war es am Freitagmittag eine Tür, die durch die Feuerwehr geöffnet werden musste, da diese zufiel, während das Essen auf dem Herd unbeobachtet köchelte und bereits zu einer Verrauchung führte.

Die Feuerwehr Bönnignstedt in Einsatz
Foto: FF Bönnignstedt

Eine gemeldete Rauchentwicklung aus dem Dachbereich eines Einfamilienhauses hatte am Montagmittag in Bönningstedt hingegen eine andere Ursache. Dort kam es vermutlich in Folge eines Defektes an der Solaranlage zu einer leichten Rauchentwicklung.

Zu diesen Einsätzen kommen noch etliche Brandsicherheitswachen die die Feuerwehren bei Osterfeuern stellten. Einige Osterfeuer waren durch die Feuerwehren organisiert und riefen damit die Feuerwehrleute zum Dienst auf. Die Feuerwehr Hasloh kontrollierte nach dem Beenden ihrer Sicherheitswache eine ausgelöste Brandmeldeanlage in einer Gaststätte, konnte aber kein Schadensfeuer feststellen.

So waren im Kreis Pinneberg im Zeitraum von Donnerstagabend bis Montagabend insgesamt mehr als 14 Feuerwehren mit unzähligen Einsatzkräfte bei mehr als 19 Einsätzen tätig und dies jederzeit ehrenamtlich und unentgeltlich. aw/ots

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