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Kellerbrand in Bönningstedt

Ein Einsatzbericht von Wehrführer Stefan Birke

Am 20. Oktober wurde die FF Bönningstedt um 04.41 Uhr zu ihrem 106. Einsatz gerufen. Zu einem Kellerbrand in einem Einfamilienhaus im Garstedter Weg. An der Einsatzstelle konnten 5 Personen, Eltern und Kinder im Alter von 12, zehn und neun Jahren, von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden. Eine männliche Personen erlitt augenscheinlich eine Rauchgasinhalation, lehnte aber die weitere Behandlung durch eine Rettungswagenbesatzung und den Transport ins Krankenhaus ab.

Im Keller war es zu einem ausgedehnten Feuer gekommen. Nur durch die Hitzestrahlung aus Kellerfenstern, ohne Flammenaustritt, waren darüber liegende Fensterscheiben im Erdgeschoss gesprungen. Unter dem Einsatz von 2 C-Rohren gingen 2 Atemschutztrupps in den Keller auch mit Wärmebildkameras vor. Das Feuer war nach einer halben Stunde unter Kontrolle und es mussten umfangreiche Nachlöscharbeiten und die Belüftung des Objektes vorgenommen werden. Das Feuer und die überwiegenden Beschädigungen konnten auf den Keller beschränkt werden. Aufgrund der Beschädigungen an der Stromverteilung wurde das Haus durch die Stadtwerke von der Energieversorgung getrennt.

Die Familie konnte zunächst bei Angehörigen in der Nähe untergebracht werden. Das Objekt wurde an die Polizei übergeben, die die weiteren Ermittlungen zur Brandursache übernommen hat.

Die Feuerwehr Bönningstedt, die mit 7 Einsatzfahrzeugen und 50 Einsatzkräften vor Ort gewesen war, konnte um 07.40 Uhr wieder einrücken.

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