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Ministerpräsident zu Besuch

Spannende Antworten auf interessante Fragen

Gestern Abend (27. März) besuchte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) auf Einladung der CDU Bönningstedt die Gemeinde. Im Montenegro bei Sabina wurde die über 200 Besucher mit Sekt und musikalischer Untermalung von Tim Bunge am Klavier und Sänger Mayck empfangen.

Und da das Restaurant genau genommen auf Ellerbeker Grund liegt, kam auch Ellerbeks Bürgermeister Günther Hildebrand, um den Ministerpräsidenten zu begrüßen. Geschenke hatte er auch dabei: Tofuprodukte und eine Bio-Mettwurst von zwei Ellerbeker Unternehmen.

Als alle Besucher ihre Plätze eingenommen hatten, ging es los. Der dynamische Politiker kam direkt von einem Termin aus Pinneberg und begrüßte die Anwesenden gut gelaunt. In seiner Rede wünschte er den Gemeindemitgliedern, die sich für die Kommunalwahl zur Verfügung stellen, viel Erfolg: „Das ist ein Ehrenamt. Unser Gemeinwesen lebt von solchen Menschen und sie zeigen auch uns als hauptberuflichen Politikern, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen.“

Zur Politik auf Landesebene erklärte Daniel Günther: „Wir treten uns im Land Schleswig-Holstein mit Respekt gegenüber. Es geht nicht um Meinungen, sondern um Lösungen.“ Und zur Politik in den Gemeinden: „Wir wollen Lust auf Kommunalpolitik machen, indem ausreichend Mittel dafür zur Verfügung gestellt werden. Mehr Geld für Kitas und die kommunale Infrastruktur zum Beispiel.“ Abschließend rief er die Menschen in den Gemeinden zum respektvollen Umgang mit den Kommunalpolitikern auf – auch wenn sie mal eine Entscheidung treffen würden, die dem einzelnen vielleicht nicht so gut gefalle.

Im Anschluss an seine Rede hatten die Besucher der Veranstaltung nun die Möglichkeit, dem Ministerpräsidenten Fragen zu stellen. Eine Mutter prangerte das bundesweit uneinheitliche Bildungssystem an. Daniel Günter erklärte: „ Ich sehe das ähnlich, es ist nicht richtig, dass jedes Bundesland im Bereich der Bildung sein eigenes Süppchen kochen darf. Vergleichbare Abschlüsse und Prüfungen wären ein guter Schritt.“ Eine Studentin fragte, wie es mit Anreizen für bezahlbare Wohnungen, auch im ländlichen Raum, aussehe.“ Der Ministerpräsident sagte: „Das ist eins der drängendsten Probleme in Schleswig-Holstein, einzig mehr Wohnraum zu schaffen, hilft. Der Bund unterstützt uns massiv dabei, es wird erhebliche Gelder für Schleswig-Holstein geben. Sie sollen auch für den Sozial- und Geschossbau auf dem Land genutzt werden. Dafür müssten wir die Begrenzung von Kommunen für den Wohnungsbau aufheben und auch Geschossbau ermöglichen.“

Daniel Günther blieb länger, als vorgesehen vor Ort, um möglichst viele Fragen beantworten zu können und im Anschluss stellte er sich gern auch für die erbetenen Selfies zur Verfügung. Als der Ministerpräsident schon längst wieder mit der Limousine abgefahren war, saßen die Gäste noch zusammen und tauschten Meinungen und Ideen in gemütlicher Atmosphäre aus. aw

 

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