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Motorradfahrer dreht auf

Zeugenaufruf

Am Samstag, den27. Oktober, gegen 15.45 Uhr fiel einer Funkstreifenbesatzung auf der A7 ein Motorradfahrer auf, der im Blaustellenbereich Höhe Nützen Richtung Hamburg zwischen den fahrenden Pkw Slalom fuhr, um schneller voran zu kommen. Dabei gefährdete er die andern Verkehrsteilnehmer. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. An der AS Hennstedt-Ulzburg wollte der Motorradfahrer die Autobahn verlassen. Als er den aufschließenden Streifenwagen bemerkte, beschleunigte er jedoch erneut auf bis über 200 km/h und fuhr letztendlich erst an der AS Quickborn von der A 7 ab. Kurz darauf stürzte er auf seiner Flucht vor der Polizei im Bereich Ulzburger Landstraße/Klaus-Groth-Straße und konnte von einer Funkstreifenbesatzung aus Quickborn vorläufig festgenommen werden.

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass an dem Motorrad offenbar bauliche Veränderungen vorgenommen wurden und der 19 jährige somit keine gültige Fahrerlaubnis dafür besaß.

Auf Anordnungen der Staatsanwaltschaft Kiel wurde der Führerschein des jungen Mannes beschlagnahmt und auch das Motorrad wurde eingeschleppt, um ein Sachverständigengutachten zu den Veränderungen erstellen zu lassen.

Der 19- jährige wird sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen.

Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, die am 27.10.2018 in dem benannten Autobahnabschnitt von dem Motorradfahrer gefährdet wurden bzw. entsprechende Beobachtungen gemacht haben, sich mit dem Polizeiautobahnrevier Neumünster unter der Telefonnummer 04321-94 50 in Verbindung zu setzen. aw/ots

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