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Rasmus Andresen: Motiviert in den Wahlkampf

Rasmus Andresen stellte die Ziele seiner Partei dar und diskutierte mit den Besuchern. 

„2012 bekam die EU den Friedensnobelpreis für den Kampf um Frieden, Versöhnung und Demokratie“, erinnerte Rasmus Andresen, EU-Kandidat der Bündnis-Grünen die Gäste, die zur Podiumsdiskussion ins Hasloher Palmencafé gekommen waren. Europa sei angetreten, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Davon sei die Gemeinschaft heute weit entfernt.

„Wir müssen uns in Europa auf unsere Werte besinnen“, forderte der Politiker. Nationalstaaten könnten zwar Probleme allein angehen, doch eine Lösung sei nur gemeinsam möglich. Ob Klimakrise, europäische

Förderung des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) oder Landwirtschaft: Andresen legte dar, welche Ideen und Lösungen seine Partei verfolgt. „Wenn wir die Klimakrise nicht in den Griff bekommen, stellen sich andere Fragen erst gar nicht mehr – oder verstärkt“, mahnte Andresen.

Als weitere Forderung an das Europäische Parlament nannte Andresen die Aufstellung von verbindlichen sozialen Zielen. „120 Millionen Menschen in der EU leben in Armut“, sagte er. Krankenversicherung für Alle und einen dem Land und den Verhältnissen angepassten Mindestlohn seien erste Schritte, die soziale Spaltung Europas zu überwinden. Nach der Vorstellung seiner Standpunkte zu den Themen Digitalsteuer und Menschenrechte eröffnete Andresen die Fragerunden für die Gäste. uts

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