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Reduziert Hasloh die Jugendarbeit?

Gleichmäßige Verteilung der Stunden auf Bönningstedt und Hasloh

Für die Jugendarbeit in Bönningstedt und Hasloh ist Tinka Niehusen zuständig. Sie bietet den Kids im Jugendraum (JuRa) in Hasloh und im Kinder- und Jugendzentrum (KiJu) in Bönningstedt ein vielfältiges Angebot. Hasloh bezahlte von den 26 Stunden, die sie anbietet, bisher 19 – Bönningstedt nur acht. Während der letzten Sitzung des Sozialausschusses der Gemeinde stimmten die Mitglieder nach längerer Diskussion nun für eine gleichmäßige Aufteilung der Stunden. Dies würde bedeuten, dass Niehusen Stunden in Bönningstedt aufstockt, die sie in Hasloh dann jedoch weniger für die Kinder zur Verfügung steht.
Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD) betonte, dass diese gleichmäßige Aufteilung schon seit Jahren angestrebt werde und Hasloh somit 10.400 Euro pro Jahr sparen würde. In der Frage, ob dies eine Reduzierung der Jugendarbeit bedeuten würde, waren sich die Kommunalpolitiker uneins. Wenn die Kids dazu gebracht werden können, einfach nach Bönningstedt zu radeln, könnten sie weiterhin jeden Tag von Niehusens Angebot profitieren – denn die Gesamtzahl der Stunden, die sie anbietet verändert sich ja nicht – nur der Ort. Falls nicht, würde es de Facto eine Reduzierung der Jugendarbeit für Haslohs Kids bedeuten. Nun soll auch Tinka Niehusen zu einer möglichen Änderung des pädagogischen Konzepts befragt werden. Abschließend muss die Gemeindevertretung auf ihrer nächsten Sitzung am 27. April über das Thema beschließen. aw

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