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Schulverband lehnt Gutachten ab

Während der jüngsten Sitzung des Schulverbands der Bönningstedter Gemeinschaftsschule Rugenbergen berieten die Politiker über einen Antrag, der vom Bönningstedter Ausschuss für Schule, Sport, Kultur, Jugend und Senioren gestellt worden war. Demnach sollte ein unabhängiger Gutachter beauftragt werden, der den Ist-Zustand des Schulsportplatzes bewertet und die Kosten für die Erstellung eines bedarfsgerechten Sportplatzes ermittelt.

Gemeindevertreter Axel Grassmann (SPD) aus Bönningstedt erläuterte, dass es darum gehe, entscheidungsreife Unterlagen vorzulegen bevor das Vorhaben, einen 1,8 Millionen teuren Kunstrasenplatz sowie eine neue funktionelle Schulsport-Anlage (u.a. Hoch-, Weitsprunganlage und Laufbahn) zu errichten. „Ich bin fassungslos und entsetzt – wir reden seit bald drei Jahren über dieses Vorhaben, bekommen Förderungen vom Land und dem Kreis – und fangen jetzt wieder von vorn an?“, sagte der Ellerbeker Martin Berg (CDU). Auch Ellerbeks Bürgermeister Günther Hildebrand (FDP) bedauerte die Verzögerung und merkte an, dass bereits ausreichend Informationen vorliegen würden. Grassmann betonte, dass Bönningstedt nicht beabsichtige, das Vorhaben zu verzögern, sondern Grundlagen für eine Entscheidung schaffen wolle.

Detlef Brüggemann, leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Pinnau, wies darauf hin, dass der Zustand des Platzes bereits untersucht worden sei und sicherte den Bönningstedter Politikern zu, die entsprechenden Unterlagen bereit zu stellen. Der Antrag, ein Gutachten im Wert von 10.000 Euro erstellen zu lassen, wurde mit zwei Gegenstimmen und drei Enthaltungen abgelehnt. uts

Mehr über die Sitzung des Schulverbands ist in der Juni-Ausgabe des Dorf-Geflüsters zu erfahren.

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