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„Spielen ist harte, schmutzige Arbeit“

Robinson-Kindergarten unter Trägerschaft des ASB

Im Robinson-Kindergarten herrscht gute Stimmung. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) hatte im letzten Jahr die Trägerschaft des Robinson-Kindergartens und des Waldkindergartens “Wurzelwerk“ übernommen. Verschiedene Bewerber hatten zuvor Interesse gezeigt. Kita-Leiterin Gabriele Liebert sagte: „Wir haben vorher sehr viele Gespräche geführt und uns dann für den ASB entschieden. Und auch vom Gefühl her passte es einfach.“ Alexander Frädrich, ASB-Fachreferent Kindertagesstätten, erklärte: „Mit dem „Wurzelwerk“ haben wir den ersten Waldkindergarten aufgenommen. Wir hatten bei beiden Einrichtungsteilen ein gutes Gefühl.“ Denn vom Engagement der Mitarbeiter in Hasloh war er von Anfang an begeistert. Regionalgeschäftsführer Sören Strohbach sagte: „Wir haben viele grundsätzliche Schritte eingeleitet. In einigen Punkten müssen wir uns noch neu aufstellen.“ Am pädagogischen Konzept wurde jedoch nichts verändert, die Eltern mussten lediglich einen neuen Betreuungsvertrag unterzeichnen. Im Zuge der Übernahme kündigte jedoch der Lieferant des Mittagessens. Also musste schnell ein neuer Caterer gefunden werden. Dies gelang und Alexander Frädrich ist zuversichtlich, dass demnächst sogar die Preise gesenkt werden können.

Momentan läuft aber doch einiges anders als sonst im Robinson-Kindergarten und das hat einen guten Grund. „Wir haben wir spielzeugfreie Zeit“, berichtete Gabriele Liebert. Stattdessen wird gebastelt. Die Kinder konnten sich vorher überlegen, was an Materialien angeschafft werden sollte. Und nun stehen ihnen Holz, Knöpfe, Farben, Federn, Pappe und vieles mehr zur Verfügung, um ihrer Fantasie freien Lauf lassen zu können. „Jedes Kind macht sein eigenes Projekt“, erklärte Gabriele Liebert. Und so steht ein großer Roboter aus Pappkartons neben einem bunten Spinnennetz aus Styropor. Auch kleine Dosen werden liebevoll mit bunten Glitzersteinen beklebt – es entstehen eben ganz individuelle Kunstwerke.

Gabriele Liebert schätzt den regen Austausch mit den Mitarbeitern in den anderen Kitas des ASB-Netzes sehr. Und Alexander Frädrich ist begeistert von dem motivierten Team in Hasloh. „Wir sind in der Familie des ASB sehr herzlich aufgenommen worden“, sagte Gabriele Liebert, die den Kindergarten seit August 2015 leitet. „Und auch die Mitarbeiter fühlen sich sehr wohl.“ Prima, denn „Spielen ist harte, schmutzige Arbeit“ lautet das Motto des Kindergartens.

Wer Lust hat, das fröhliche Team aus Leitung und bisher drei Erziehern zu ergänzen, kann sich auf eine 30,5 Stunden-Stelle als Springkraft bewerben. Es soll sowohl eine Gruppe fest betreut werden, als auch Vertretung in anderen Gruppen gemacht werden. Gabriele Liebert ist per Email unter g.liebert@asb-sh.de zu erreichen. aw

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