Sturmtiefs Grischa und Herwart
Mehr als 350 Einsätze für Feuerwehr Pinneberg
In der Nacht zu heute (29. Oktober) haben die Sturmtiefs Grischa und Herwart den Kreis Pinneberg erreicht. Ab etwa 1.00 Uhr war eine stetig steigende Anzahl an Hilfeersuchen an die Leitstelle West – zuständig für die Landkreise Pinneberg, Steinburg und Dithmarschen – zu verzeichnen. Bis 10.00 Uhr am Vormittag waren es über alle drei Landkreise insgesamt 355. Die Zahl ist aktuell weiter leicht ansteigend.
Im Kreis Pinneberg waren mehr als 40 der 50 freiwilligen Feuerwehren teilweise über viele Stunden hinweg im Einsatz. Unterstützt wurden sie dabei von den THW-Ortsverbänden Pinneberg und Elmshorn.
Insgesamt waren mehr als 800 ehrenamtliche Helfer auf den Beinen. In den meisten Fällen waren umgestürzte Bäume oder zu fallen drohende Äste zu beseitigen. In einigen Fällen wurden Fahrzeuge oder Gebäude beschädigt. Personen kamen durch den Sturm nicht zu Schaden.
Neben den Kettensägen waren die Drehleitern das gefragteste Hilfsmittel. Die Hubrettungsfahrzeuge wurden vielfach auch außerhalb der eigenen Ortsgrenzen eingesetzt. aw/ots
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