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Tataufklärung nach versuchtem Raub auf Geldboten

Hamburg-Schnelsen

Beamte des für die Region Eimsbüttel zuständigen Raubdezernats (LKA 134) konnten im Zusammenhang mit einem versuchten Raub auf einen Geldboten im November 2015 zwei deutsche Tatverdächtige (23, 24) ermitteln.

Ein 62-jähriger Mitarbeiter einer Firma begab sich zur Tatzeit zu einer Bankfiliale in die Oldesloer Straße, um dort die Tageseinnahmen (mehrere tausend Euro) einzuzahlen.

Unmittelbar vor Betreten der Bank traten zwei Männer an den 62-Jährigen heran. Einer schlug dem Geschädigten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht und der zweite Mann versuchte dem Geschädigten die Tasche zu entreißen.

Als der 62-Jährige die Tasche festhielt und mit seinem Körper sicherte, ließen die Täter von ihrem Vorhaben ab und flüchteten anschließend unerkannt.

Am Tatort konnte eine DNA-Spur gesichert werden, die zunächst keiner Person zugeordnet werden konnte.

Erst nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung eines 24-Jährigen im Zusammenhang mit einer anderen Straftat, konnte dessen DNA der Tatspur aus dem Überfall im November 2015 zugeordnet werden. Die weiteren Ermittlungen der Beamten führten darüber hinaus zur Identifizierung des damaligen Mittäters.

Die Ermittlungen gegen die nun namentlich bekannten Beschuldigten werden fortgeführt. aw/ots

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