Newsticker
Startseite | Orte | Bönningstedt | Tim Bunge: „Wir schließen nicht!“

Tim Bunge: „Wir schließen nicht!“

Vom Rondell in der Seafordkehre aus soll der Weg zu den neuen Reihenhäusern führen.

Entgegen anders lautender Meldungen hat Tim Bunge vom Bönningstedter Autohaus Bunge heute Morgen betont, dass eine Schließung des Autohauses keineswegs beabsichtigt oder geplant sei. „Wir wurden vor einiger Zeit von einem Gemeindevertreter gefragt, ob wir uns perspektivisch für die Zukunft auf dem jetzigen Gelände Wohnbebauung vorstellen könnten“, berichtete Bunge. Die Mitglieder des Familienunternehmens hätten nach einiger Überlegung beschlossen, den entsprechenden Antrag auf Aufstellung eines Bebauungsplans dem Ausschuss für Bauwesen und Umweltschutz vorzulegen. „Wir stehen am Anfang einer langen Geschichte, so ein Vorhaben dauert“, erklärte Bunge weiter. Wie und wohin die Geschäftsräume und Werkstätten dann verlagert werden, stehe derzeit noch nicht fest. „Wir haben das jetzt erst einmal angeschoben, die genaue Planung wird im Verlauf des Verfahrens ausgearbeitet“, sagte Bunge.

Während der jüngsten Sitzung des Bauausschusses hatte Stadtplaner Bernd Schürmann erstmals einen Vorschlag zur zukünftigen Nutzung des Geländes vorgestellt. „Was sie hier sehen, ist nicht in Stein gemeißelt, es ist ein erster Entwurf“, betonte Schürmann. Geplant sei, die Zufahrt zu den Reihenhäusern (am rechten Rand der Skizze) von der Seafordkehre aus zu gestalten. Alle anderen Häuser seien von der Kieler Straße aus erreichbar, Parkraum werde mit einer Tiefgarage geschaffen.

Zahlreiche Anwohner verfolgten mit großem Interesse die Ausführungen und nutzten die Möglichkeit, Fragen zu stellen. „Für junge Bönningstedter könnten wir hier kleine Wohnungen schaffen, die gibt es in Bönningstedt fast nicht“, sagte Andreas Heidorn (CDU). Auch für Büros und Arztpraxen gebe es Raum, so Heidorn. Jane Czolbe (BWG) regte an, das nördlich angrenzende Gebiet bis zur Bahnhofstraße in den neuen Bebauungsplan mit einzuschließen. Diese Möglichkeit soll nun geprüft werden. Das Gremium beschloss einmütig, dem Antrag auf die Aufstellung eines Bebauungsplans zuzustimmen. uts

So sieht der erste Entwurf für die Wohnbebauung aus.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*