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Wilde Verfolgungsjagd der Polizei

Von Schnelsen nach Stellingen

Die Polizei hat gestern (10. Januar) einen 19-Jährigen  nach einer Verfolgungsfahrt durch Hamburg vorläufig festgenommen.

Beamte des Polizeikommissariates 24 befanden sich mit ihrem Zivilfahrzeug in der Holsteiner Chaussee in Schnelsen und wollten im Rahmen einer Verkehrskontrolle einen Ford Ka anhalten. Zwecks Durchführung der Kontrolle sollte der Pkw auf einen Parkplatz geführt werden. Der Fahrer flüchtete jedoch mit hoher Geschwindigkeit in Richtung BAB 23.

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, die durch mehrere Stadtteile Hamburgs führte. Währenddessen fuhr der Flüchtige mit überhöhter Geschwindigkeit, überquerte Kreuzungen bei Rot anzeigenden Ampeln und fuhr mehrfach in den Gegenverkehr. Dabei gab es eine Situation, bei dem der Fahrer des zivilen Funkstreifenwagens stark abbremsen musste, um so einen Verkehrsunfall zu vermeiden. Trotz Anhaltezeichen der Polizei stoppte der Fahrer sein Fahrzeug nicht.

In Höhe der Kieler Straße/ Holstenkamp staute sich der Verkehr, so dass der zivile Funkstreifenwagen an das flüchtige Fahrzeug linksseitig heranfahren konnte. Der Fahrer des Fords erkannte dieses und lenkte sein Fahrzeug gegen den Streifenwagen, der daraufhin nach links schleuderte. Der Fahrer wiederholte seine Handlung und rammte ein weiteres Mal den Streifenwagen, um im Anschluss seine Flucht in Richtung Eimsbüttel fortzusetzen.

Um die weitere Flucht zu verhindern und eine Gefährdung für andere Verkehrsteilnehmer auszuschließen, entschlossen sich die Beamten den flüchtigen Pkw gezielt abzudrängen. Der Ford schleuderte gegen einen Kantstein und konnte dort, nachdem das Fahrzeug weiterfahren wollte, durch einen erneuten Zusammenstoß endgültig zum Stehen gebracht werden.

Der 19-jährige Fahrer sowie die beiden Mitfahrer (19,18) wurden vorläufig festgenommen und zum Polizeikommissariat 23 gebracht. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ist der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Des Weiteren stellte sich heraus, dass die am Ford angebrachten Kennzeichen bei der Polizei in Reinbek als gestohlen gemeldet waren. Der Ford, für den kein Versicherungsschutz bestand, wurde sichergestellt. Bei dem Verkehrsunfall wurde niemand verletzt. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der polizeibekannte 19-jährige Fahrer dem Haftrichter zugeführt. aw/ots

 

 

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