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Zwischen „Hakuna Matata“ und freiwilliger Arbeit am Kilimandscharo

visit_tansania_kollage Eine Abiturientin aus Bönningstedt leistet soziale Dienste in Afrika

Nell Weiße aus Bönningstedt wagt den Schritt. Die Abiturientin erfüllt sich einen lang ersehnten Wunsch und reist im Rahmen eines Freiwilligendienstes zusammen mit der Entsende-Organisation „Jugend im Ausland“ und sieben weiteren Freiwilligen Anfang September für ein Jahr nach Tansania. Ihr Ziel ist Moshi, eine Stadt in der Nähe der Grenze zu Kenia am Südhang des Kilimandscharo.

Moshi gehörte zum Gebiet, das in der Zeit von 1885 bis 1918 unter deutscher Kolonialherrschaft stand. Katholische und lutherische Missionare ließen sich um Moshi nieder und gründeten Schulen. In der heute 165.000 Einwohner umfassenden Metropole gibt es neben einem Krankenhaus auch zwei Universitäten. Das Bildungsniveau der Menschen der Stadt liegt über dem des Landes.

Moshi - eine Stadt mit rund 165.000 Einwohner. Nicht weit entfernt der Kilimandscharo

Moshi – eine Stadt mit rund 165.000 Einwohner. Nicht weit entfernt: der Kilimandscharo

Die Universitätsstadt ist vor allem für die Nähe zum Kilimandscharo bekannt, dem größten Bergmassiv Afrikas, das 1987 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Mit den Missionaren kam auch der Arabica-Kaffee in die Gegend, der für die Wirtschaft von Moshi besondere Bedeutung hat.

Vor Ort wird Nell freiwillig als Lehrer-Assistentin das Fach Englisch unterrichten. Nach dem Unterricht wird sie die Kinder und Jugendlichen in Freizeitangeboten betreuen. Weil die Kinder, die die Schule besuchen möchten, oft sehr weit entfernt wohnen, wird die Schule demnächst zu einer Internatsschule ausgebaut. Damit wird vielen weiteren Kindern ein Zugang zum Schulsystem ermöglicht. Während der Ferien- und Freizeit wird Nell weitere soziale Arbeit leisten.

„Ich will denjenigen helfen, denen es nicht so gut geht“

Für die 19-Jährige war schon immer klar, dass sie sich nach der Schule eine Zeit lang sozial engagieren möchte. Da kam ihr der Freiwilligendienst in der Metropole Moshi sehr gelegen. Das Projekt fördert in erster Linie benachteiligte Kinder. „Ich will denjenigen helfen, denen es nicht so gut geht.“, erzählt sie. „Wir hier in Bönningstedt haben ein so angenehmes Leben und können uns manchmal gar nicht vorstellen, was Menschen zum Beispiel in Afrika ertragen müssen.“ Noch immer haben viele Kinder nicht die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Für das Freiwilligenprojekt gab es viele Bewerber, von denen nur wenige Personen eine Zusage bekommen konnten. Dass Nell unter den Ausgewählten ist, freut sie natürlich sehr.

Wie die Abiturientin mit der Entfernung zu ihrer Familie und der Landesprache Swahili klar kommen wird, geht ihr natürlich durch den Kopf. Es wird sicherlich nicht leicht sein, aber sie bleibt trotzdem optimistisch, ganz nach dem Motto „Hakuna Matata“ (Swahili für „Es gibt keine Schwierigkeiten“).

Sie wird, zusammen mit den anderen Freiwilligen, in einer Gastfamilie wohnen. Dort möchte sie die tansanische Kultur und Lebensweise kennen lernen. „Es wird auch typisch tansanisch gekocht“, brachte die 19-Jährige bereits in Erfahrung.

Jetzt fehlt noch ein Teil der Finanzierung

Da der Aufenthalt zu einem Teil von den Freiwilligen selbst finanziert werden muss, sammelt Nell derzeit Spenden ein. Ihr Pflichtziel: 3.000 €. Den Rest der Kosten für das Jahr in Afrika trägt die Organisation „Jugend im Ausland“ über eine Förderung des Staates. Nell hat mit Ferienarbeit bislang schon fast die Hälfte ihres Eigenanteils gespart, es fehlt also noch ein Betrag von ca. 1.600 Euro.

Ihre Spende unterstützt das Projekt

Für Nell wäre es eine große Freude, wenn sich möglichst viele Bürger aus Bönningstedt und dem Umkreis mit einem kleinen Spenden-Betrag an ihrem Projekt beteiligten. Es gibt ein Spendenkonto beim Trägerverbund KJSH e.V., der das Projekt unterstützt.

Kontoinhaber:                KJSH e.V.

IBAN:                                DE77 2003 0000 0070 3215 05

BIC:                                   HYVEDEMM300

Verwendungszweck:     Spende Nell Weiße, 2016

Alle Beiträge fließen zu 100% dem Projekt von Nell zu. Für Spenden bis zu einem Betrag von 200 Euro reicht für den steuerlichen Abzug eine Kopie der Abbuchung vom Konto. Größere Spendenbeträge bestätigt der Verein auf Anfrage unter 0431/9791022

Ihr kleiner Beitrag ermöglicht Bildung für Kinder in Tansania und damit eine bessere Perspektive für ihr künftiges Leben.

Vor ihrer Abreise stehen Nell noch Seminare und Medizinchecks bevor. Wenn sie diese dann überstanden hat, geht es für sie endlich ein Jahr lang nach Afrika.

Nell Weiße bedankt sich

Für alle User von Dorfgeflüster-Online wird Nell Weiße wöchentlich in einem Blog Tagebuch führen und uns über ihre Arbeit und Erlebnisse in Tansania berichten. AKR/RR

 

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