
Bürgermeister Bernhard Brummund drängte auf weitere Maßnahmen zur Legionellenbekämpfung in der Evangelischen Kita.
„Erste Maßnahmen hatten leider nicht den gewünschten Erfolg“, berichtete Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD) während der Sozialausschuss-Sitzung. Rund 2800 Euro sind inzwischen eingesetzt worden, um den Legionellenbefall in der Evangelischen Kita zu beheben – bisher aber ohne nennenswerten Erfolg. „Wir müssen dringend und schnellstmöglich handeln“, sagte der Bürgermeister. Schätzungsweise 22.500 Euro teuer würden die Folgemaßnahmen zur effektiven Beseitigung des Legionellenproblems. Zusätzlich sei aber die Zuständigkeit ungeklärt. „Die Verwaltung sagt: Der Träger ist zuständig, das heißt, ich kann eigentlich gar nicht tätig werden und im Haushalt sind keine Mittel vorgesehen“, so Brummund. Trotzdem wolle er versuchen, sich bei der Gemeinderatssitzung ein Votum für das weitere Vorgehen zu holen, um einen Auftrag vergeben zu können. „Es gibt kein aktuell großes Gefährdungspotenzial“, informierte Kay Löhr vom Sozialausschuss. Trotzdem liege Handlungsbedarf vor, um die Schließzeit der Kita möglichst gering zu halten.
Die Gemeindevertretersitzung findet am Montag, 24. Juni, im TuS-Heim, Am Sportplatz 2, statt. Beginn ist um 19.30 Uhr.
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