Kontrovers diskutierten die Ausschussmitglieder bei der jüngsten Sitzung des Bau- und Wegeausschusses im Hasloher Dörphus die Entwicklung eine Ladeinfrastruktur für die Gemeinde. Zunächst hatte HanseWerk-Mitarbeiter Eike Hendrik Jahn einen Vortrag zur möglichen Umsetzung von zwei Ladepunkten für Elektroautos gehalten. „Aktuell gibt es 83000 Elektrofahrzeuge in ganz Deutschland“, sagte Jahn. Das sei natürlich wenig – trotzdem habe eine Errichtung von Ladestationen auch im ländlichen Raum Potenzial. Zuerst war als Standort der Parkplatz am Sportplatz vorgesehen gewesen. Inzwischen biete sich aber als Alternative auch der Netto-Parkplatz an der Kieler Straße an. „Grundsätzlich ist so eine Standortveränderung möglich“, sagte Jahn weiter.
Diskutiert wurden besonders die Anschaffungskosten. „Warum muss die Gemeinde eine E-Ladestation betreiben?“, fragte Horst Rühle. Denn die HanseWerk liefert nur den Strom, während die Gemeinde die Kosten für die Ladestationen trage. Immerhin: Eine Förderung ist schon beantragt. Der Ausschuss sah sich aber außerstande, einen Beschluss zu erarbeiten. Dafür fehlten konkrete Zahlen. „Wir haben nicht umsonst die Frist zur Förderung verlängert“, sagte Ausschuss-Mitglied Eileen Rohrbach. Sie müssten sich erst einmal einarbeiten, um das Thema dann bei der nächsten Sitzung auf die Tagesordnung zu setzen. nas
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