Voraussichtlich am Mittwochmorgen (08.10.2025) wurde im Heidkampsweg/Almsweg ein junges Reh angefahren und schwer verletzt liegen gelassen. Das Reh war so schwer verletzt, dass es vom Jagdrevierleiter von seinem Leid erlöst werden musste.
Bei einem Wildunfall, bei dem ein Reh möglicherweise geflüchtet ist oder verletzt wurde, ist die Polizei unter der Rufnummer 110 zu informieren. Die Polizei wird den zuständigen Jagdrevierleiter benachrichtigen, der zum Unfallort kommen wird.
Wer nach dem Aufprall weiterfährt, ohne diesen zu melden, nimmt häufig unnötiges Leid für das Tier in Kauf. Wer ein verletztes Reh zurücklässt, macht sich strafbar. Der Gesetzgeber sieht dafür eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren vor. Zudem können Sanktionen drohen, wenn gegen die bestehende Meldepflicht verstoßen wird.
Im Almsweg grenzen Felder und Wälder an die Straße, so dass zu jeder Zeit die Möglichkeit besteht, dass Wildtiere die Fahrbahn überqueren. Der Heidkampsweg ist eine 30-Zone. Leider halten sich nur sehr wenige Autofahrer und Autofahrerinnen an diese Geschwindigkeit. Derzeit sind die Straßenlaternen im Heidkampsweg defekt, sodass es abends und morgens nicht dunkel, sondern stockfinster ist. Ohne Straßenbeleuchtung ist die Sicht stark eingeschränkt, was das Risiko für Unfälle nicht nur mit Tieren sondern auch mit Fußgängern oder Radfahrern erheblich erhöht.
Anmerkung: Passen Sie auf sich auf – ganz besonders die Hundehalter, die mit ihren Hunden im Dunkeln ohne Straßenbeleuchtung Gassi gehen müssen. ds
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