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Corona: Das gilt jetzt in Schulen

Seit Montag, 17.01., gelten an den Schulen im Land neue Regeln im Umgang mit der Corona-Pandemie.

Die wichtigste Änderung: Kontaktpersonen innerhalb der Klasse – also Sitznachbar*innen von Infizierten – müssen nicht mehr in Quarantäne. Dies gilt jedoch nur, wenn die betreffenden Kinder und Jugendlichen ausschließlich in der Schule Kontakt hatten. Gab es Treffen außerhalb der Schule, etwa eine Verabredung am Nachmittag ohne Maske, dann gelten die aktuellen Quarantäne-Pflichten.

„Für die Schulen ist es momentan eine riesige Herausforderung, nicht nur den Schulalltag zu managen, sondern auch die vielen Fragen rund um das Pandemie-Geschehen zu beantworten“, sagt Dirk Janssen, Schulrat im Kreis Pinneberg. „Generell sind die Schulen gut aufgestellt, was Schutz- und Hygienekonzepte betrifft. Wir gehen davon aus, dass sich die Infektionsgeschehen vorwiegend im privaten Bereich abspielen. Deshalb gilt die Quarantäne-Ausnahme auch nur für Kontaktpersonen im Schul-Kontext.“

Das Wichtigste zum Thema Schulen und Corona auf einen Blick:

Hygienekonzept: Die Schulen testen drei Mal in der Woche alle Schüler*innen sowie dort tätige Personen – unabhängig ob geimpft, geboostert oder genesen. Gibt es einen Positiv-Fall in der Klasse, wird fünf Schultage lang jeden Tag getestet. Außerdem gelten Maskenpflicht und Abstandsregelungen im Unterricht.

Infizierte: Ist eine Schülerin oder ein Schüler durch einen PCR-Test bestätigt infiziert, gilt für sie oder ihn eine Isolierung von sieben Tagen in Verbindung mit einem negativen Antigen-Schnelltest am siebten Tag (Bescheinigung nötig!), ohne Test zehn Tage.
Kontaktpersonen: Wenn in Schulen ein Infektionsfall auftritt, besteht für die anderen Schüler*innen der Klasse/Lerngruppe keine Quarantäne-Pflicht – auch nicht für direkte Sitznachbar*innen.

Im Einzelfall: Es kann eine Quarantäne für Kontaktpersonen notwendig sein, wenn Schutzmaßnahmen wie Masketragen nicht eingehalten worden sind. Hier sind die Infizierten aufgefordert, die engen Kontaktpersonen (bzw. ihre Sorgeberechtigten) eigenverantwortlich zu informieren. Die Quarantäne dauert dann regulär zehn Tage, kann nach fünf Tagen aber durch einen negativen Antigen-Schnelltest (auch PCR-Test möglich) vorzeitig beendet werden. Ausgenommen sind Geboosterte, „frisch“ doppelt Geimpfte, geimpfte Genesene und „frisch“ Genesene. Sie müssen gar nicht in Quarantäne.

Warten auf das Testergebnis: Bestätigt ist eine Infektion erst nach dem positiven PCR-Test. Es kann aktuell aber einige Tage dauern, bis ein positives PCR-Test-Ergebnis vorliegt. Die Schulen sollen deshalb die Eltern über einen Verdachtsfall aufgrund eines positiven Antigen-Schnelltests informieren. Die Eltern wiederum sind angehalten, gemeinsam mit ihren Kindern auf Symptome zu achten. Die Schulen testen in einem solchen Fall die betreffende Klasse täglich.

Ab wann zählt die Isolierung oder die Quarantäne? Die Isolierung einer infizierten Person beginnt sofort. Die Zählung der Isolierungs-Tage beginnt am Tag, nachdem der positive PCR-Test gemacht wurde. Wurde also der Test am 17. Januar gemacht, beginnt das Zählen der Tage ab dem 18. Januar. Die Quarantäne von Kontaktpersonen beginnt ebenfalls sofort. Die Zählung der Tage beginnt am Tag nach dem letzten Kontakt zu der infizierten Person. pm/ds

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