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Die Polizei Hamburg warnt erneut vor Trickdieben und Trickbetrügern

Trickbetrügerinnen unterwegs

Die Polizei warnt vor neuer Masche der Trickbetrügereien

In jüngster Vergangenheit kam es vermehrt zu verschiedenen Formen des Trickdiebstahls zum Nachteil von Senioren. Bisher sind insbesondere Fälle, in denen sich die Täter als falsche Handwerker oder falsche Polizeibeamte ausgaben, bekannt.

Nunmehr weisen die Ermittler darauf hin, dass es vermehrt zu Fällen im Zusammenhang mit dem sogenannten „Zettel-Trick“ gekommen ist.

Zum Modus Operandi „Zettel-Trick“

Die überwiegend weiblichen Täter gehen unterschiedlich vor. Üblicherweise beobachten die Täterinnen ihr späteres Opfer, zumeist Senioren und ältere Bürger, wie sie Geld von der Bank abholen und verfolgen die Person unbemerkt bis zu ihrer Wohnungstür. Dann klingeln sie unter dem Vorwand, Zettel und Stift zu benötigen, oder bitten um einen Schluck Wasser bzw. darum, die Toilette oder das Telefon benutzen zu dürfen. Häufig sprechen die Täterinnen auch die betroffene Person auf der Straße an und bieten ihre Hilfe, z. B. beim Tragen der Einkaufstaschen, an. Der Vorwand, um in die Wohnung zu gelangen, ist vielfältig. Dabei schrecken die Frauen auch nicht davor zurück, einen Notfall vorzutäuschen, z. B. dass ein Arzt für ihr Kind benötigt würde.

Sobald sie in der Wohnung sind, schleicht sich zumeist unbemerkt eine weitere Person durch die geöffnete Haustür in die Wohnung, um Wertgegenstände und/oder Bargeld zu entwenden. Ist die Haus- oder Wohnungstür zugezogen, entschuldigt sich die Täterin häufig auf die Toilette, um blitzschnell die Wohnung selber nach Wertsachen zu durchsuchen.

In diesem Zusammenhang ergehen die folgenden Hinweise der Polizei Hamburg:

Vorsicht bei vermeintlich hilfsbereiten freundlichen „Taschenträgern“ – diese Hilfsbereitschaft dient oftmals nur dem Vorwand, in die Wohnung zu gelangen.

Grundsätzlich sollte man nie Fremde in die Wohnung lassen, wenn man sich unsicher oder alleine ist!

Lassen Sie die Tür verschlossen oder öffnen Sie die Tür nur, wenn die Sicherheitskette angelegt ist.

Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder bitten einen Nachbarn um Hilfe.

Zeigen Sie niemandem, wo Geld oder Wertgegenstände aufbewahrt sind!

Im Zweifelsfall wählen Sie immer die 110! ots/ds

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