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Ellerbek/Hexenwäldchen: Nach Hundebiss – Junges Reh muss erschossen werden. Zeugen gesucht!


Kreisjägerschaft appelliert dringend an alle Halterinnen und Halter:
„Bitte im Wald Hunde anleinen!“

Der Rehbock litt schlimme Qualen. Mindestens eine Dreiviertelstunde klagte
das Tier erbärmlich vor Schmerz, bis es Jäger im „Hexenwäldchen“ an der Mühlenau in
Ellerbek fanden und durch einen Fangschuss erlösten. Das Tier wies eine klaffende
Wunde am rechten hinteren Lauf auf, verursacht durch einen Hund.

Ellerbek: Hundebiss-Reh muss getötet werden

Tiefe Wunde – der Rehbock wurde nur ein Jahr alt, als ihn ein Hund
angriff und tödlich verletzte.

Das passierte am 30. November gegen 9.30 Uhr. Aber es ist leider kein Einzelfall, sondern kommt immer
wieder vor.

Die Anwohner, die den Jäger alarmierten, hatten zwar die Rufe des Hundehalters nach
seinem Tier gehört, konnten aber keine Person ausmachen. Zeugen werden also gesucht.
Deshalb sind Spaziergängerinnen und Spaziergänger im Wald gebeten, stets aufmerksam
zu sein und solche Vorfälle zu melden.

Hundehalterinnen und -halter fordert die Kreisjägerschaft Pinneberg dringend auf, ihre
Tiere im Wald anzuleinen. Denn trotz aller Zivilisierung: Hunde sind Raubtiere und der
Jagdinstinkt ist nur allzu oft stark ausgeprägt. Gerade im Winter braucht das Wild Ruhe.
Denn die kalte Jahreszeit ist vor allem für Vegetarier wie das Reh eine schwere Zeit.
Rehe versuchen, Energie zu sparen, indem sie etwa Spaziergänger näher an sich
heranlassen und sich wegducken. Sie flüchten erst in letzter Sekunde. Den Energieverlust
nach einer Flucht müssen sie aber ausgleichen.

Sind Hunde nicht angeleint, ist im Winter die Gefahr größer, dass diese ein Reh aufgrund
der verkürzten Fluchtdistanz fassen und verletzen oder sogar töten. PM/ds

Ein Kommentar

  1. Unfassbar wie ignorant einige Hundehalter sind! Solchen „Menschen“ ist nicht mehr zu helfen.

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