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Hamburg-Schnelsen: Randalierende Person durch LKA 24 vorläufig festgenommen

Beamte der Spezialeinheit (LKA 24) haben am 03.01.19, 19.14 Uhr, einen 50-jährigen Deutschen vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, in einem psychischen Ausnahmezustand in einem Krankenhaus randaliert und sich von dort unerlaubt entfernt zu haben. Das zuständige Landeskriminalamt 131 führt die weiteren Ermittlungen.

Der psychisch auffällige Deutsche befand sich in Behandlung in einem Krankhaus in Hamburg-Schnelsen. Dort randalierte er in einem geschützten Raum und zerstörte mit einem Tischbein aus Metall die Doppelverglasung eines Fensters. Im Anschluss verließ er das Krankenhaus und flüchtete in Richtung der Straße Wogemannsburg. Dort schlug der 50-Jährige eine Scheibe eines Wohnhauses ein, gelangte so in das Innere des Gebäudes, verbarrikadierte sich und drohte sich selbst zu verletzten. Im Gebäude befanden sich keine weiteren Personen.

Die in der Zwischenzeit alarmierten Polizeibeamten sperrten die Örtlichkeit ab und forderten zur Unterstützung die Spezialeinheit des Landeskriminalamts an. Die Beamten des LKA 24 konnten schließlich den offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befindlichen Mann überwältigen und vorläufig festnehmen. Hierbei wurde der 50-Jährige leicht verletzt. Er wurde im Anschluss medizinisch versorgt, in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen.

Die unmittelbar von dem Vorfall betroffenen und unter Schock stehenden Anwohner wurden vor Ort durch das Kriseninterventionsteam (KIT) des Deutschen Roten Kreuzes betreut.

Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Gefährdung für Dritte. Das Landeskriminalamt 131 hat die weiteren Ermittlungen übernommen. ots/sz

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