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Kunstrasen: Alternative zu Kork und Quarzsand möglich?

Vor einem Problem bei der Verfüllung des Kunstrasenplatzes im Zuge der Sanierung der Sportanlage stand der Schulverband bei seiner vergangenen Sitzung. Da Förderungen vom Land Schleswig-Holstein in Anspruch genommen werden, muss das Verfüllmaterial der Förderrichtlinie entsprechen. Das wäre für die Materialien Kork und Quarzsand der Fall. Die Gemeindevertretung Bönningstedt hatte zuvor eine Verfüllung mit Kork kategorisch auch aus Gründen der Nachhaltigkeit abgelehnt. Eine reine Quarzsandfüllung wollte allerdings wiederum der Sportverein Rugenbergen (SVR) nicht. Eine Alternative sei nun, einen Rasen ohne Verfüllmaterial, beziehungsweise nur mit einer dünnen Schicht Quarzsand anzulegen. „Es gibt inzwischen Plätze ohne Verfüllung, die allerdings noch teurer sind als der teure Kork“, sagte Detlev Brüggemann vom Amt Pinnau. Rund 37.000 Mehrkosten würden mit dieser Variante auf den Schulverband zukommen, sie ist allerdings ebenfalls förderfähig. „Wir hätten gern Kork gehabt, möchten aber auch den Kunstrasen und würden uns auf diese Variante festlegen“, sagte Andreas Lätsch vom SVR. Auch die Gemeinde Bönningstedt würde die Variante trotz der Mehrkosten befürworten – so lange die Gesamtsumme die geplanten 1,8 Millionen Euro nicht überschreitet. nas

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