Newsticker
Startseite | Orte | Bönningstedt | Kunstrasen an der Gemeinschaftsschule: Gemeinde weiter uneinig?

Kunstrasen an der Gemeinschaftsschule: Gemeinde weiter uneinig?

Bald wird es ernst: Diesen Monat entscheiden die Schulträgergemeinden der Gemeinschaftsschule Bönningstedt über die Zukunft der Außensportanlage. Während sich Hasloh und Ellerbek zumindest inoffiziell schon auf eine Vollsanierung einstellen, bleibt der Ausgang der Gemeindevertretersitzung am 19. September weiter eine Zitterpartie. Die Unsicherheiten bezüglich der Kosten waren auch deutlich während der Vorberatungen bei der letzten Finanzausschusssitzung zu spüren. „Dass wir eine funktionstüchtige Sportanlage brauchen, steht ja außer Frage“, sagte Axel Grassmann (SPD). Der Eigenanteil der Trägergemeinden an der rund 1,8 Millionen Euro teuren „großen“ Lösung – also mit Kunstrasen und Flutlichtanlage – in Höhe von 450.000 Euro soll aufgrund der höheren Schülerzahl zu 46 Prozent, also rund 207.000 Euro von Bönningstedt getragen werden.

Eine Finanzierung soll über einen Kredit erfolgen. Ausschussmitglied Andreas Heidorn (CDU) sprach sich für die große Lösung aus „Wir müssen etwas tun und tragen Verantwortung für den Ort und dafür, den Platz für de Kinder bestmöglich zu gestalten.“ Seinen Antrag, dass der Finanzausschuss eine Empfehlung pro Kunstrasen an die Gemeindevertretung aussprechen solle, zog die CDU aber nach einer Unterbrechung der Sitzung, die auf Wunsch der SPD gewährt wurde, wieder zurück. Die Mitglieder einigten sich darauf, noch die Förderrichtlinien sowie Papiere und Erkenntnisse des Arbeitskreises zu sichten. Es bleibt also weiter spannend. nas

Die Gemeindevertretung Hasloh trifft sich zu dem Thema heute ab 19.30 Uhr im TuS-Heim am Sportplatz.

Bönningstedt entscheidet am 19. September, Ellerbek am 26. September.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*