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Pastor Fock zurück aus seiner Auszeit

Er ist wieder da!

Wir sprachen im März mit Pastor Christopher Fock bevor er seine dreimonatige Auszeit nahm. Nun ist er wieder da.

Mit neuem Schwung zurück im alten Job: Pastor Christopher Fock

Dorf-Geflüster: Wie fühlt es sich an, wieder hier zu sein?
Pastor Fock: Sehr entspannt. Ich hatte viel Abstand und bin in einer ruhigen Phase des Kirchenjahrs wieder eingestiegen.

D.-G.: Wie ist Ihnen Ihre Auszeit bekommen?
Pastor Fock: Bestens! Ich konnte prima abschalten und habe dabei viel erlebt.

D.-G.: Sie wollten nach Venedig und Lissabon reisen. Was hat Ihnen dort besonders gut gefallen?
Pastor Fock: In Venedig das Einkaufen von ganz frischem Fisch auf dem Markt und das Kochen und Essen mit Blick auf den Markusplatz. In Lissabon haben mich die Hügel beeindruckt, auf denen die Stadt gebaut ist. Bisher war Paris mein Topziel, ich glaube das ändert sich gerade. Lissabon ist nicht so aufgebrezelt, es gibt zwar schicke, aber auch sehr viele ursprüngliche Ecken.

D.-G.: Sie wollten auch segeln – gab es eine Handbreit Wasser unterm Kiel?
Pastor Fock: Ja. Sehr sutsche auf dem Bodensee und ganz stürmisch auf der Nordsee zwischen Schottland und Kiel. Als Leinen und Schwimmwesten an Bord verteilt wurden, wurde mir doch etwas mulmig.

D.-G.: Was haben Sie während der Auszeit besonders genossen?
Pastor Fock: Ohne Wecker und Kalender leben zu können. Und dass ich auch in Deutschland viel unterwegs war. Ich habe gemerkt, dass man nicht weit reisen muss, um tolle neue Eindrücke sammeln zu können.

D.-G.: Was war anders als erwartet?
Pastor Fock: Dass ich viel mehr geschlafen habe als sonst. Und dass ich wirklich wenig an meinem Job gedacht habe.

D.-G.: Warum war das gut?
Pastor Fock: Weil ich jetzt mit viel Abstand Dinge anders sehe und meine Arbeit wieder mit ganz viel Energie und neuen Impulsen mache.

D.-G.: Planen Sie Veränderungen in der Gemeindearbeit?
Pastor Fock: Ich habe einige Ideen mitgebracht – mal sehen, was der Kirchenvorstand davon hält.

D.-G.: Haben Menschen Veränderungen an Ihnen bemerkt?
Pastor Fock: Ja, meine Frau und mein bester Freund haben mir gesagt, dass ich viel entspannter bin.

D.-G.: Haben Sie eine andere Sicht auf ihre Arbeit bekommen?
Pastor Fock: Während ich weg war, hat der Kirchengemeinderat gut und sehr vorausschauend gearbeitet. Und als ich wiederkam, wurde ich mit viel Freude empfangen. Ich weiß ganz neu zu schätzen, was ich an der Gemeinde und den Menschen hier habe. Interview: Alexandra Wulf

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