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Tinka Niehusen mit Kinder- und Jugendzentrum Bönningstedt und Jugendraum Hasloh ausgezeichnet

Jugendzentren und Jugendpfleger*innen werden durch Kreisjugendpflege ausgezeichnet Mit dabei: Bönningstedt und Hasloh

Die Kreisjugendpflege zertifiziert auch in diesem Jahr – im Rahmen der Fachveranstaltungsreihe OFFEN! 2020 – Einrichtungen der offenen und kommunalen Kinder- und Jugendarbeit. Die Veranstaltungen fanden aufgrund der Pandemie überwiegend im digitalen Rahmen statt.

Ursprünglich war die Auszeichnung für den 16. Dezember unter dem Motto „Take with you – mobile Zertifizierung“ geplant. Die Veranstaltung musste wegen des coronabedingten Lockdowns abgesagt werden. Die Zertifikate wurden inzwischen kontaktlos an die Häuser und Jugendpfleger*innen verteilt.

Ausgezeichnet wurden:

Bönningstedt: KiJuz – Kinder- und Jugendzentrum

Hasloh: Jugendraum

Tornesch: Stadtjugendpflege und JottZett – Jugendzentrum

Quickborn: Stadtjugendpflege , Haus der Jugend und Spielmobil der Stadtjugendpflege

Pinneberg: Club Nord, Schüler- und Jugendtreff und Kinder- und Jugendtreff „Komet“

Elmshorn: Kinder- und Jugendhaus im Krückaupark, Team Kinder- und Jugendarbeit Freizeitkiste an der FES und Team Kinder- und Jugendarbeit

Barmstedt: JuKidS – Jugend- und Kinderzentrum

Wedel: KiJuZ – Kinder- und Jugendzentrum und Stadtjugendpflege Wedel

Schenefeld: JUKS

Voraussetzung für die Auszeichnung war die Teilnahme an mindestens vier Fortbildungsveranstaltungen im Jahr 2020.

Die Jugendhäuser standen in diesem Jahr vor der großen Herausforderung, dass das offene Angebot ihrer Häuser stark eingeschränkt wurde. Die jungen Menschen hatten zeitweise keinen Raum außerhalb von Familie und Schule, an dem sie ihre Probleme ansprechen, sich mit ihrer Peergroup treffen konnten.

Die Fachkräfte der Einrichtungen haben die missliche Situation der Kinder und Jugendlichen erkannt und im Rahmen ihrer technischen Möglichkeiten und persönlichen Ressourcen sich sehr engagiert, um den jungen Menschen weiterhin den Austausch zu ermöglichen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind „auf der Straße“ unterwegs gewesen, um die Jugendlichen zu erreichen.
Der Einsatz der Fachkräfte verdient hohe Anerkennung und dies nicht erst seit dem Beginn der Pandemie.

Die Teilnehmenden haben trotz der erhöhten Arbeitsbelastung rege und mit viel Engagement an den Veranstaltungen teilgenommen – zunächst mit Skepsis, denn das digitale Format war erst noch nicht so vertraut. Die Fachkräfte haben sich sehr motiviert mit den angebotenen Themen auseinandergesetzt und in die eigene Arbeit übertragen. Sie wirken hier teils auch als Multiplikator*innen im eigenen Team.

Der Leiter des Fachdienstes Jugend/Soziale Dienste bewertet die Zertifizierung:
Die Zertifizierung durch den Kreis Pinneberg unterstreicht noch mal, die hohe Relevanz der Kinder- und Jugendarbeit für das gesamte Hilfesystem im Kreis Pinneberg. Denn gerade in schwierigen Zeiten erreicht die Kinder- und Jugendarbeit mit ihren besonderen Methoden und Möglichkeiten die Kinder und Jugendlichen, die uns sonst sehr schnell verloren gehen könnten.
Die Kinder und Jugendarbeit der Städte und Gemeinden mit ihren Fachkräften leistet, häufig im Verborgenen und ohne großes Aufsehen erregen zu wollen, täglich eine hervorragende qualitativ hochwertige Arbeit, die unsere vollste Anerkennung verdient.
PM/ds

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