Feuerwehr über vier Stunden im Einsatz
Es war ein belastender und kräftezehrender Einsatz für die Quickborner Feuerwehr am gestrigen Donnerstagmorgen (01. August) auf der Friedrichsgaber Straße. Nach einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem LKW wurde der Insasse des Kleinwagens tödlich verletzt und massiv in seinem Fahrzeug eingeklemmt.
Zur Befreiung des Unfallopfers wurden insgesamt fünf hydraulische Werkzeuge eingesetzt, mit denen versucht wurde den, insbesondere im Frontbereich, schwer deformierten PKW so weit auseinander zu pressen, dass eine Befreiung möglich war. Dazu wurden unter anderem auch das Dach des Fahrzeuges sowie die Türen der Fahrerseite abgetrennt.
Vor dieser eineinhalb stündigen Bergung begutachtete ein Sachverständiger der DEKRA die Unfallstelle und nahm gemeinsam mit der Polizei die Ermittlungsarbeiten auf. Vor Ort war außerdem die Stadt Quickborn mit der Abteilung Abwasser und die untere Umweltbehörde des Kreises Pinneberg, da Betriebsstoffe in die Straßenbankette versickerten.
Am beteiligten LKW entstand ebenfalls im Frontbereich ein größerer Schaden, der Fahrer konnte sich jedoch selbst befreien und blieb unverletzt. Der Fahrer des LKWs sowie der Fahrer eines Linienbusses, welcher als Ersthelfer vor Ort war, wurden vom Rettungsdienst untersucht und betreut.
Die Feuerwehr Quickborn war um 09.30 Uhr wieder eingerückt. Im Haus der Feuerwehr müssen die technischen Geräte nun aufwendig gereinigt und desinfiziert werden, da diese mit Körperflüssigkeiten und Gewebe kontaminiert worden waren. Aus gleichem Grund wurde die Bergung vor Ort von Einsatzkräften in Überanzügen durchgeführt, die die eigentliche Schutzkleidung der Feuerwehrleute vor Kontamination schützte. Für die Arbeiten am Unfallort stand für die Feuerwehrleute der Rettungsdienst in Bereitstellung. Insgesamt war die Quickborner Feuerwehr unter der Leitung des Wehrführers Wido Schön mit 25 Einsatzkräften vor Ort.
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