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Vermehrtes Amselsterben

Verdacht auf Usutu-Virus auch in Bönningstedt

Eine am Usutu-Virus erkrankte Amsel

Eine am Usutu-Virus erkrankte Amsel

Wer in diesen Wochen eine tote Amseln findet, hat es eventuell mit einem Opfer des tropischen Usutu-Virus zu tun. In Hamburg wurden bereits mehrere hundert tote Amsel diesen Sommer entdeckt. Der Naturschutzbund (NABU) bittet darum, kranke oder verendete Vögel unter www.nabu.de/usutu-melden zu melden. Menschen können sich nicht über die Vögel, sondern nur über Stechmücken mit dem Usutu-Virus infizieren. In sehr seltenen Fällen kann es dann zu einer Hirnhautentzündung kommen.

Infizierte Vögel wirken apathisch und verenden meist innerhalb weniger Tage. Experten gehen davon aus, dass die hohen Temperaturen den Anstieg der Infektionen begünstigt haben. Ein Gegenmittel gibt es nicht, infizierte Vögle sterben oder entwickeln Antikörper. Der Winzeldorfer Jagdpächter Kai Fleßner bestätigt die ungewöhnlich hohe Zahl der verendeten Amseln auch für Bönningstedt und weist darauf hin, die Tiere nicht mit bloßen Händen anzufassen. aw

2 Kommentare

  1. Kathrin Schrader

    In Ellerbek (Richtung Neudorf- Getränke Fohsack) auch am Grünstreifen vermehrt Amseln ,die leicht zerzottel und apathisch einfach nur da sitzen..könnten das auch schon Anzeichen des Virus sein?

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