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Aktion für ein sauberes Hasloh

Andreas Zornikau (von links), Matthias Guckel und Sven Remstedt präsentierten Mülleimer im neuen Gewand.

Andreas Zornikau (von links), Matthias Guckel und Sven Remstedt präsentierten Mülleimer im neuen Gewand.

„Fütter mich!“ Mit lustigen Sprüchen sollen Bürger motiviert werden, die öffentlichen Abfalleimer zu nutzen.

„Fütter mich!“ Mit lustigen Sprüchen sollen Bürger motiviert werden, die öffentlichen Abfalleimer zu nutzen.

Wenn die „Tatortreiniger“ der GAB ausrücken, bedeutet das immer eins: Irgendwo in Hasloh wurde illegal Müll entsorgt. „Wir haben einige Hotspots“, sagte Matthias Guckel (CDU, Vorsitzender Umweltausschuss). In der Ladestraße am Bahnhof, aber auch im Klövensteen, der Ulzburger Landstraße oder im Hammerkampsweg finden die Mitarbeiter immer wieder „wilden“ Müll.

Damit die Gemeinde sauberer wird, beteiligt sie sich unter Mithilfe des Bauhofs an der Aktion „Kampf dem wilden Müll“. Im ganzen Kreis Pinneberg ist die GAB mit der Aktion aktiv. Guckel, Andreas Zornikau (SPD, Umweltausschuss) und Sven Remstedt präsentierten bei Pressetermin nicht nur Plakate, die an den sogenannten „Hotspots“ auf die Bußgelder von bis zu 1500 Euro für illegal entsorgten Müll hinweisen. Auch verschiedene Aufkleber, die an den öffentlichen Mülleimern angebracht werden, wurden vorgestellt. „Fütter mich!“ ist auf einem zu lesen, ein anderer Spruch lautet „Schlag mir den Bauch voll“. Insgesamt viel verschiedene Motive zieren bald die Mülleimer der Gemeinde. „Wir haben erstmal 40 Stück bestellt“, sagte Guckel.

Wenn die Aktion gut ankommt, soll sie ausgeweitet werden. Eine weitere Neuerung ist die „MüllApp“, die es für Android und IPhone kostenlos gibt. Mit ihrer Hilfe können Bürger der GAB direkt wild entsorgten Müll – oder volle Container – melden, damit die „Tatortreiniger“ zeitnah aktiv werden können. nas

Weitere Informationen zur Kampagne gibt es im Internet, auf www.sauberes-pinneberg.de

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