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Ellerbek: Petition für eine Verkehrsberuhigung rund um den Burstah

Anwohner fordern Maßnahmen, um den Verkehr im Burstah zu beruhigen. Auf der Gemeindevertretung im März hatten sie ihr Ansinnen als Petition eingereicht. Nun befasste sich der Bau- und Umweltausschuss Ellerbek mit dem Thema.

Erklärter Wunsch der Anwohner ist es, für die gesamte Straße Burstah eine einvernehmliche Lösung für eine Verkehrsregelung zu finden, die einem „Leben auf dem Land“ Rechnung trage und zugleich die ansässigen Betriebe berücksichtige. Bisher gibt es nur im neuer bebauten Teil der Straße eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 30. Die Durch- und Weiterfahrt für Lkw und Lieferverkehr ist dort verboten. In ihrer Petition führen die Anwohner mehrere Gründe für nötige Veränderungen im restlichen Teil des Burstah auf: Die Straße sei für tägliche Nutzung durch Schwerlastverkehr bis zu 40 Tonnen zu schmal und daher nicht geeignet. Weder Pkw noch Fußgängern oder Radfahrern bleibe Platz zum Ausweichen. Darin sehen die Anwohner auch eine Gefahr für die derzeit 30 in der Straße wohnenden Kinder. Asphalt, Bankette und nicht gepflegte Gräben seien in einem desolaten Zustand. Die Gräben würden für die Regenwasserentsorgung benötigt, könnten aber nicht entsprechend gepflegt werden.

Als Lösungsvorschlag haben die Anwohner ein Maßnahmenpaket erarbeitet. Sie schlagen eine Einbahnstraßenreglung von der Pinneberger Straße über Burstah, Ihlweg und Rugenbergener Mühlenweg bis zur Grundschule vor. Für den Lieferverkehr sehen sie eine Gewichtsbegrenzung und eine zeitliche Einschränkungen vor. Die Geschwindigkeit soll im Burstah und Ihlweg auf Tempo 30 festgesetzt werden, Fahrbahnschwellen und Pflanzkübel sollen zusätzlich zur Geschwindigkeitsreduzierung beitragen. Zudem könnten Abdeckungen der Gräben helfen, um diese als Fuß- oder Radweg nutzbar zu machen.

Die Gemeinde Ellerbek ist laut Bürgermeister Günther Hildebrand (FDP) bereits im Gespräch mit dem für die Verkehrsführung zuständigen Verkehrsamtes des Kreises Pinneberg. In einem Ortstermin, der voraussichtlich Anfang Juni stattfindet, wollen Gemeindevertreter aller Fraktionen die Anwohner-Vorschläge mit den Verkehrsexperten erörtern.    tk

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