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Haushalt 2020: weniger Steuereinnahmen, trotzdem mehr Geld

Geld

Die Gemeindevertretung hat in ihrer Sitzung im Dezember den Haushaltsplan für 2020 einstimmig beschlossen.

Für das neue Haushaltsjahr stellt die Gemeinde von der bisherigen Zweijahreshaushaltsplanung auf eine einjährige Planung um. Auch 2020 will die Gemeinde ohne eine zusätzliche Kreditaufnahme zur Finanzierung der Haushaltsausgaben auskommen.

„In dem Haushalt geht hauptsächlich es darum, dass wir die Nachwehen bereits beschlossener Projekte spüren“, erläuterte der Finanzausschussvorsitzende Torsten Weigelt (FDP) den Haushaltsentwurf. Dazu zählen die schon 2019 eingeplanten Ausgaben für die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs (400.000 Euro), der Bau des Rad- und Schulwegs am Ihlweg (350.000 Euro) und Abschlussarbeiten an der Mensa (61.000 Euro). Neu hinzu kommen zwei große Projekte: „Seniorengerechtes Wohnen“ (1.290.000 Euro) und der Erwerb von Anteilen am Stromversorgungsunternehmen Schleswig-Holstein Netz AG. Weigelt betont: „Die einzige Kreditausnahme, die wir planen, sind circa 3,5 Millionen Euro für die Beteiligung an der Schleswig-Holstein Netz AG, die wir als Finanzgeschäft sehen.“ Aufgrund geringer Kreditzinssätze von 0,05 bis 1 Prozent und einer Dividende von 3 oder mehr Prozent rechnen die Gemeindevertreter bei einem maximal möglichen Anteilskauf von Einnahmen im sechsstelligen Bereich.

Ein Kuriosum: Die Gemeinde wird im Jahr 2020 voraussichtlich rund 700.000 Euro weniger Steuergelder einnehmen als im Jahr 2018. „Unterm Strich werden wir aber 300.000 Euro mehr zur Verfügung haben“, so Weigelt. Das liege an einer Vielzahl von Steuereffekten und extern gesteuerten Umlagen. Daher könne die Gemeinde nur sehr kurzfristig planen. tk

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