Wespenalarm!
Leckerer Apfelkuchen im Garten? Ein Schinkenbrot auf dem Balkon oder ein Eis auf der Straße – alles wird von den schwarz-gelben Insekten gern genommen. Ganz zum Leidwesen desjenigen, der sich ebenfalls gerade daran laben will.
Diesen Sommer piesacken die Wespen uns besonders heftig, denn aufgrund des warmen Frühlings und relativ trockenen Sommers gibt es mehr von ihnen, als sonst.
Dabei ist es jedes Jahr das gleiche: Die Königin des Wespenvolks stirbt, ihre Arbeiterinnen werden damit arbeitslos und begeben sich auf Nahrungssuche. Kaum beruhigend, dass nur bei zwei der acht heimischen Arten Süßes und Fleisch von menschlichen Tellern auf dem Speiseplan steht, nämlich bei der Deutsche Wespe und der Gemeinen Wespe.
Was also tun, um sie loszuwerden, und was besser nicht?
Erschlagen, süße Sachen an einem extra Ort entfernt vom Tisch füttern, Kaffeepulver anzünden, Kupfermünzen auslegen, nicht in bunten Klamotten rumlaufen. Das alles kann man machen. Bringt aber leider gar nichts. Der NABU rät außerdem auch vom Kauf von mit süßem Saft oder Bier gefüllten Wespenfallen dringend ab. Die Wespen sterben darin einen qualvollen Tod, außerdem gingen nur alte Tiere in die Falle und das aktive Volk werde dadurch nicht dezimiert.
Es hilft nur: Essen nicht unnötig lange herumstehen lassen, den Tisch von Krümeln reinigen, Getränke mit einem Bierdeckel abdecken oder durch einen Strohhalm trinken. Wespen außerdem nicht wegpusten, denn das Kohlendioxid im Atem macht sie aggressiv. Im Zweifel: Augen auf und durch. Oder einfach drinnen essen und danach wieder ins Freie gehen. Ist doch eigentlich auch viel praktischer – muss man nicht alles extra rausschleppen… aw
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