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Bau- und Umweltausschuss Ellerbek: Gemeindliche Bauprojekte gehen voran

Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses: Heinz-Martin Timm.

Während ihrer ersten Sitzung 2019 diskutierten die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses unter anderem zu diesen aktuellen Projekten: Ausbau des Schulradweges, Erweiterung der Kita, Ausbau der OGTS und Mehrgenerationenwohnen.

Für den Schulradweg Ihlweg/Rugenbergener Mühlweg soll die Ausschreibung im Februar erfolgen. Bürgermeister Günther Hildebrand (FDP) wurde von den Ausschussmitgliedern einstimmig ermächtigt, einen entsprechenden Vertrag mit einem Ingenieurbüro zu schließen und bereits vor der nächsten Gemeindevertretersitzung Ende März Aufträge für die Erstellung des Radweges schnellstmöglich zu vergeben. Noch offen ist die Frage, ob die angekündigten privaten Spenden für den Bau des Radweges als gemeinnützige Zuwendungen steuerlich abzugsfähig sein werden. „Zurzeit läuft eine Anfrage beim Finanzamt“, so Ausschussvorsitzender Heinz-Martin Timm (CDU).

In der Ellerbeker Kita finden derzeit die letzten Innenarbeiten für die zwei neuen Räume im Elementar- und im Krippenbereich statt. Für März sei die Lieferung der Möbel angekündigt, so Hildebrand, dann könnten die Räume bezogen werden.

Auch die Bauarbeiten für die Erweiterung der Offenen Ganztagsschule (OGTS) mit neuer Küche, Schulmensa und Bücherei sollen nach bereits erfolgter Ausschreibung in den kommenden Monaten starten. Der Umzug der OGTS wird in den Sommerferien angestrebt.

Der Arbeitskreis für das Mehrgenerationenwohnprojekt und seniorengerechtes Wohnen setzt seine Arbeit fort. Einstimmig beschlossen wurde der Antrag der SPD-Fraktion, dass falls nötig eine weitere Bedarfserhebung durch den Arbeitskreis in der Gemeinde erfolgen dürfe. Nach Auswertung der vorliegenden 49 Rückmeldungen aus der Bürgerumfrage im Herbst 2018 zeichne sich schon eine eindeutige Tendenz für die Wünsche der Ellerbeker ab, so Hildebrand. Somit könne sich der Arbeitskreis auch damit beschäftigen, welche Grundstücke für das Wohnprojekt infrage kämen und wie die Gemeinde einen Investor finde.

Keinen Fortschritt hingegen gibt es im jahrelangen Streit um den Kellergraben und das Rückhaltebecken am Pütjenweg zwischen den Gemeinden Rellingen und Ellerbek. „Zurzeit herrscht Stillstand“, berichtet Heinz-Martin Timm. Zuletzt hatten beide Gemeinden mit den Eigentümern von vier Grundstücken entlang des Kellergrabens Gespräche geführt, inwieweit diese Überflutungsflächen zur Verfügung stellen. Die Eigentümer haben die Errichtung solcher Polderflächen aus verschiedenen Gründen abgelehnt. Der größte Teil des Einzugsgebietes des Kellergrabens liegt auf Egenbütteler Gebiet. Daher sieht Ellerbeks Bürgermeister Hildebrand die Hauptverantwortlichen in der Gemeinde Rellingen. „Ellerbek ist die letzte Gemeinde, die aktiv werden sollte.“ tk

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